Mai 222017
 

Heute möchte ich Euch den Geocaching-Podcast “Encyklia” vorstellen, in dem Leeni viele interessante Geocacher interviewt.

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Geduldig hat Leeni meine vielen Fragen zu ihrem Podcast “Encyklia” beantwortet – schaut doch mal rein!

Wie heißt Dein Podcast und wo findet man ihn im Internet?

Mein Podcast heißt Encyklia, das ist mein Geocachername, sonderlich kreativ war ich noch nie. Und da kein Mensch weiß, wie man das schreibt, waren auch alle Domains frei – sehr praktisch :)

Seit wann bist Du Geocacher und wann hast Du angefangen zu podcasten?

Ich cache seit Oktober 2011, wobei ich anfänglich nur am Vatertag mit Freunden losgezogen bin. Mittlerweile hat mich aber das Fieber gepackt. Besonders Events und die Begegnungen mit anderen Machern haben es mir angetan.

Wie bist Du auf die Idee zu Deinem Podcast gekommen?

Es waren eben diese Events mit ihren Begegnungen mit Menschen, bei denen mich fasziniert hat, dass so viele unterschiedliche Leute ein und dasselbe Hobby ausüben. Jeder hat seine eigenen Intentionen, dieses Hobby zu betreiben. So gibt es Powertrailer, und Klettercacher, Mysteryjäger und Coinsammler. So ergab es sich, dass ich in meinem Podcast seit Januar 2016 mit meinen Interviewgästen nach „dem Sinn der Dose“ suche :)

Gab es von der Idee bis zur Umsetzung irgendwelche Schwierigkeiten und wenn ja, wie bist Du damit umgegangen?

Schwierigkeiten-na klar!! Es ist mehr als optimistisch zu meinen, einen Podcast machen zu können, wenn sich die Computerkenntnisse auf Word und Excel beschränken. Ich hatte zum Glück einen Micha, der mir mit ganz viel Geduld und noch mehr Geduld von A-Z erklärt hat, wie an aufnimmt, bearbeitet, schneidet und einen Server bestückt. Wie man sich bei iTunes anmeldet und einen RSS-Feed schreibt. Auch wenn es mittlerweile ohne Hilfe klappt, werden die Technik und ich langfristig wohl eher keine Freunde.

Blogs und Podcasts über Geocaching gibt es ja inzwischen viele. Wie unterscheidet sich Dein Podcast von den anderen?

Ich bin kein informativer Podcast wie die anderen, die über Aktuelles aus der Szene berichten. Ich stelle jede Woche einen Geocacher vor, der von sich berichtet und von seiner Art, unser gemeinsames Hobby zu betreiben. Bei mir steht der Mensch im Vordergrund. Einzige Ausnahme sind Events, von denen ich berichte, aber auch hier versuche ich immer den Schwerpunkt darauf zu legen, was für Menschen diese Events veranstalten, aus welchen Intentionen und ich bemühe mich, nebenbei ein bisschen die Eventatmosphäre einzufangen, ganz zu schweigen von vielen weiteren Begegnungen mit tollen Geocachern.

Was kostet Dich Dein Podcast im Jahr? Wie finanzierst Du den Podcast? Wie stehst Du zu Werbung auf Deinem Blog? Hast Du Partner oder Sponsoren?

Ich habe weder Werbung noch Sponsoren. Aber jedes andere Hobby kostet ja auch Geld und in meinem Falle ist ein gutes Hobby UNBEZAHLBAR. Ich habe Spaß daran zu podcasten, ob sich das jetzt jemand anhört oder nicht, merke ich zuhause vor meinem Mikro eh nicht ;)

Wie schaut das Team hinter Deinem Podcast aus? Bist Du ein Einzelkämpfer oder hast Du Unterstützung?

Ich bin Einzelkämpferin, bin aber natürlich darauf angewiesen, dass die Geocacher aus der Community auch bereit sind sich mit mir zu treffen, mit mir zu sprechen und dabei auch das Eine oder Andere über sich preisgeben. Ohne Interviewpartner würde ich einen Selbstgespräche-Podcast führen *lach*

Wieviel Zeit investierst Du in den Podcast?

Das kommt drauf an, was man alles dazu zählt. Aber für ein Interview fahre ich auch mal 2-3 Stunden, führe Vorgespräche, arbeite Fragen aus und informiere mich im Vorfeld über den Interviewpartner und sein Schwerpunkthema, nehme auf, schneide, bearbeite, pflege die Homepage… da kommt jede Woche schon Einiges an Stunden zusammen.

Wie findest Du die Themen für Deine Artikel?

Ganz einfach, ich gehe auf ein Event, höre aufmerksam zu und lerne unglaubliche Menschen mit lustigen Geschichten kennen, die eigene Projekte machen oder besondere Schicksale haben. Jeder ist in meinem Podcast willkommen.

Wann schreibst Du Deine Artikel? Hast Du einen bestimmten Rhythmus oder schreibst Du nur, wenn Dir gerade danach ist?

Ich versuche jede Woche zu senden. Aber wenn ich mal keinen Interviewpartner habe oder mal etwas dazwischen gekommen ist, setzte ich auch mal eine Woche aus. Ich hab da ja keinen Druck, ich sende dann, wenn ich Zeit, Lust und Muße habe.

Hast Du bestimmte Schwerpunktthemen? Wenn ja, warum liegen Dir gerade diese Themen am Herzen?

Meistens hat jeder Interviewpartner etwas, was ihm besonders Spaß macht – über das Thema unterhalten wir uns besonders intensiv.
Ein Thema, was mir aber ganz besonders am Herzen liegt, ist meine POSTBOX. Ein mobiler Briefkasten, der von Event zu Event reist und Post verteilt an Geocacher. Dieses Projekt findet ihr unter encyklia.de/postbox und solltet ihr euch unbedingt alle mal ansehen. Sie funktioniert nur, weil die Community zusammenhält und zusammen arbeitet.

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Ebenso habe ich letztes Jahr den „Geocaching-Friends-Award” ins Leben gerufen, in dem ich die Community abstimmen lasse, welcher Cacher sich das Jahr über besonders für die Community eingesetzt hat. Den findet ihr unter encyklia.de/friends-award

Wie gehst Du beim Erstellen Deiner Podcasts vor? Alles „frei Schnauze“ oder verfolgst Du ein bestimmtes Konzept?

Ich bereite jedes Interview ausgiebig vor. Bei Themen, bei denen ich mich gut auskenne, fällt mir das natürlich viel leichter und geht schneller von der Hand, das ist allerdings in den wenigsten Fällen der Fall.

Welche Medien nutzt Du in Deinem Blog? Bevorzugst Du kurze oder lange Texte? Machst Du Deine eigenen Bilder oder gar Videos?

Wenn ich sage „Schreiben fällt mir schwer“, dann untertreibe ich maßlos. Das ist auch der Grund, warum ich podcaste und nicht blogge. Reden kann ich mehr als gut – die Texte zu den Folgen beschränken sich hingegen eher auf zwei Sätze.

Wie ist das bisherige Feedback Deiner Nutzer? Gibt es viele Kommentare zu Deinen Artikeln? Gibt es Wünsche oder Verbesserungsvorschläge?

Kommentare bekomme ich eher wenige, Feedback bekomme ich hingegen recht viel. Besonders auf den Events. Der Vorteil meines Podcasts ist, dass man nicht alle Folgen hören muss und sich einfach die anhört, bei denen einen die Person oder das Thema interessiert.

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Schaust Du auch nach den anderen Geocaching-Blogs und -Podcasts?

Klar, ich hab die meisten auch schon persönlich kennenlernen dürfen und Blogger wie Kati1988, Gérard vom Geocoinstammtisch, Micha von den Cachebasixs und Frank vom PodKst waren bei mir auch schon zu Gast.

Wenn ja, welche liest Du? Wie hältst Du Dich im Thema Geocaching auf dem Laufenden?

Ich lese alles, was mich so interessiert und mir über den Weg läuft. Am meisten zehre ich aber von den persönlichen Treffen auf Events.

Wie gefällt Dir die aktuelle Geocaching-Blogger-Szene?

Dass, auch wenn es so viele Blogs und Podcasts gibt, jeder doch auf seine Art und Weise einzigartig ist. Und die Hauptsache ist doch, dass es Spaß macht.

Bei Berichten und Kommentaren zu kritischen Themen liest man oft das Killer-Argument „Hört auf zu diskutieren und geht lieber raus Dosen suchen.“ Wie ist Deine Antwort darauf?

Ich finde Diskussionen grundsätzlich IMMER gut, denn sie sind die Basis für Kommunikation und Weiterentwicklung. Es setzt natürlich eine Form von Sachlichkeit voraus und, ganz ganz wichtig, RESPEKT vor anderen und deren Meinung.

Gibt es bei Dir eine Netiquette für Kommentare oder darf Jeder Alles schreiben? Wie gehst Du damit um, wenn sich jJemand danebenbenehmen sollte?

Jeder darf bei mir alles sagen. Meine Kommentare werden zum Beispiel automatisch freigeschaltet und von mir nicht zensiert. Man muss auch nicht immer alles toll finden. Grundsätzlich finde ich aber auch, dass man mit einer höflichen PM meistens mehr erreicht als wenn man Themen öffentlich ausdiskutieren muss.

Was glaubst Du, wie sich Geocaching in den nächsten fünf Jahren verändern wird? Welche Auswirkungen wird das auf die Geocaching-Blogs haben?

Ich hoffe, es wird sich ganz viel verändern, dann kann ich ja darüber berichten und ich freue mich schon darauf, neue Leute kennenlernen zu dürfen und gemeinsam mit der Community das Hobby bereichern zu können.

Nun noch zu Dir – ganz kurz, wie bist Du zum Geocaching gekommen und was machst Du so, wenn Du nicht gerade eine Dose suchst?

Ich bin durch meinen besten Freund zum Geocaching gekommen, mittlerweile hab ich sogar schon mehr Dosen als er, das tut unserer Freundschaft aber zum Glück keinen Abbruch, auch wenn ich ihn gerne damit aufziehe. Wenn ich keine Dosen suche, wandere ich mit meinem Hund, gebe meinem Signal ganz viel Liebe und sortiere Token und Coins in die neue Vitrine ein.

Möchtest Du noch einen Gruß loswerden?

Ich grüße alle, die mich kennen und immer unterstützen und lade alle Geocacher herzlichst ein, bei mir im Interview zu Gast zu sein.

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Falls auch Ihr Euren Blog oder Podcast hier vorgestellt haben möchtet, so füllt doch einfach den Onlinefragebogen für Blogger & Podcaster mit den Interviewfragen aus und drückt anschließend auf senden. Ich freue mich schon auf Eure Beiträge!

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