Dez 302016
 

Am vierten Advent sind saarzwerg und ich zusammen mit einem Muggle über den Altschloßpfad gewandert und haben dort die imposanten Felsformationen bestaunt. Dabei haben wir auch ein paar Geocaches eingesammelt.

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Leider war das Wetter zum Fotografieren nicht so optimal: Es war zwar trocken, aber recht neblig. Dieser Wanderung hat der Nebel jedoch eine besondere Stimmung verliehen …

 

Auf geht’s

Es ist der vierte Advent. saarzwerg, ich und ein Muggle machen uns auf nach Eppenbrunn in der tiefsten Pfalz. Von unserer Autobahnabfahrt bis zum Parkplatz geht es noch eine knappe halbe Stunde über enge Straßen, Serpentinen und Dörfern, wo wir uns fragen, ob da noch Jemand freiwillig wohnt – so verlassen, wie es dort an diesem Morgen ausschaut.

Gegen 10:30 Uhr erreichen wir den Parkplatz. Der Altschloßpfad ist vom Wanderinstitut als Premium-Wanderweg ausgezeichnet worden. Der Weg ist sehr gut markiert.

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Kurz bevor der Weg in einen Park abzweigt, kommen wir an diesem Baum vorbei. Scheinbar befürchtet man hier einen kalten Winter: Der Baum wurde schon mal warm eingepackt!

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Im Park vor dem Haus des Gastes dürfen wir den ersten Geocache auf dieser Tour suchen: den Tradi “Bei Baumbarts Borke!” – er ist schnell gefunden!

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Allmählich führt unser Weg aus dem Dorf heraus. Wir folgen einem Bachlauf, der in einen großen See übergeht. Im Wald wird unser Weg zu einem Pfad. Laut meiner App kommen wir zu einem weiteren Tradi: dem “Biketour: 12.Weiher-étang” – hier haben wir jedoch Pech, trotz intensiver Suche zu Dritt können wir die Dose nicht finden. Ich logge einen DNF!

 

Am Hohlen Felsen

Nach unserem DNF beginnt der Pfad langsam anzusteigen, geht aber schnell wieder in einen breiten Forstweg über. Nach dem längsten Anstieg auf der gesamten Tour kommen wir in die Nähe eines weiteren Tradis.

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Zum Glück entscheide ich mich, nicht den direkten Weg zu nehmen, sondern zunächst noch etwas unserem Weg nach unten zu folgen. Von dort habe ich dann einen einfachen Zugang zum Geocache “Hohler Felsen“, der etwas vor dem gleichnamigen Felsen liegt.

Nachdem wir auch diese Dose geloggt haben, geht es nun weiter auf dem Altschlußpfad bis zum eigentlichen “Hohlen Felsen”.

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Warum der so heißt, wird uns klar, nachdem wir ihn umrundet haben.

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In der Mitte ist ein Durchgang.

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Es macht Spaß diesen Ort etwas zu erkunden: Er würde sogar Schutz vor einem Unwetter bieten.

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Leider wird er scheinbar auch zum Campieren genutzt – unter der mächtigen Felsplatte gibt es noch Reste von Lagerfeuern.

 

Felstürme unterwegs

Wir setzen unsere Wanderung fort. Wir sind gerade in ein Gespräch vertieft – nun ja, ich geb’s zu, wir erklären unserem Muggle gerade, was Geocaching ist, als ich zufällig mal wieder in meine App schaue. Und siehe da, wir sind gerade 20 Meter an einem weiteren Tradi vorbei gelaufen.

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Also nochmal etwas zurück und saarzwerg darf den Hügel hinauf klettern, um zum Tradi “Καλα Χριστουγεννα” zu gelangen.

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Sie hat Glück und findet die Dose recht schnell!

 

Die Altschloßfelsen

Nun geht es immer noch über einen Forstweg weiter den Berg hinab bis wir zu einer Wegspinne mit einer Bank und einer Hinweistafel kommen.

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Wir sind wohl schon ganz in der Nähe der Felsen, wo wir dann den Earthcache “Altschlossfelsen” abschließen können. Nach einem kurzen Pfad bergauf erreichen wir die ersten Felstürme der imposanten Altschloßfelsen.

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In der Vorbereitung dieser Tour ist mir noch der folgende Geocache aufgefallen: “Dianabild Letterbox“, den ich an den Felsen beginne …

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Der Altschloßpfad geht immer an der riesigen Felswand vorbei.

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Die obere Felsschicht scheint härter zu sein als die darunterliegende. Dort kann ich schön die verschiedenen Verwitterungsformen im Fels erkennen.

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Insgesamt ist das komplette Altschloß-Massiv über einen Kilometer lang und der Wanderweg verläuft in unmittelbarer Nähe zur Wand.

 

Am Felsentor

Unterwegs kommt zunächst eine Station der Letterbox, die ich recht gut beantworten kann. Dann erreichen wir das Felsentor.

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Hier sind mehrere überdachte Durchgänge im Felsen. An dieser Stelle liegt eine Station des Multi “Altschlossfelsen“, den ich mir ebenfalls in meiner Vorbereitung herausgesucht habe.

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Das Felsentor – oder sollte ich sagen, die Felsentore – sind schon sehr beeindruckend: An zwei Stellen ist ein breiter Durchgang, dem unser Wanderweg folgt.

 

Pause am Himmelsblick

Nun geht es auf der anderen Seite der Felsen weiter. Einige Zeit später wird es Zeit für die Mittagspause. Da kommt mir gerade recht, dass wir uns in der Nähe des Multis “Himmelsblick” befinden. Dazu verlassen wir den Altschloßpfad und folgen einer steilen Rampe auf die Felsen.

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Oben angekommen werden wir von einem großen Holzschild begrüßt. Dank des Nebels ist der Himmel heute aber nicht zu sehen.

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Neben dem Schild befindet sich ein großer Holzbalken, der auch als Bank dient. Hier machen wir unsere Pause und suchen die Dose des Mini-Multis, die wir schnell in der unmittelbaren Nähe finden.

 

Entlang der Felswand

Nach der Pause setzen wir unsere Wanderung über den Altschloßpfad fort. Noch immer ist die Felswand nicht zu Ende.

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Es geht noch einige Zeit an der verwitterten Sandsteinwand vorbei.

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An einigen Stellen sind gut die Waben zu erkennen, die von den Kletterern in den Pfälzer Sandsteinwänden so geschätzt werden.

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Gegen Ende wird die Felswand wieder überhängend und da werfe ich mal wieder einen Blick auf meine Geocaching-App: Mist! Ich habe eine Station des Multis “Altschlossfelsen” überlaufen. Nun will ich aber nicht mehr zurück gehen. Diese Dose lasse ich für’s nächste Mal.

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Nach einem kleinen Abstieg vom Felsen auf einen darunterliegenden Forstweg beginnen die Grenzsteine, die im Listing des Multis und der Letterbox erwähnt sind.

 

Der Rückweg

Entlang der deutsch-französischen Grenze verläuft nun unser Wanderweg. Hier stehen die Grenzsteine, die ich für die Letterbox benötige. Irgendwie bin ich zu sehr mit unseren Gesprächen abgelenkt, so dass ich nun auch die Letterbox schenken kann.

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Aber die Altschloßfelsen gefallen mir so gut, dass ich mal im Sommer bei besserem Wetter hierher kommen möchte – und dann sind noch zwei Geocaches übrig!

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Der Rückweg verläuft zunächst über einen schmalen Waldpfad und geht dann in einen breiten Forstweg über, der aus dem Tal hinausführt. Nach einiger Zeit erreichen wir die Straße. Von dort sind es noch ca. 500 Meter bis zu unserem Parkplatz. Nach gemützlichen 3,5 Stunden mit Pausen und Geocaching erreichen wir wieder unser Auto.

 

Die gpx-Datei des Premuim-Wanderwegs “Altschloßpfad”

Auf der folgenden interaktiven Karte könnt Ihr nochmal den Verlauf unserer Tour über den Premium-Wanderweg “Altschloßpfad” sehen. Die zugehörige .gpx-Datei könnt Ihr hier herunterladen.

 

Mein Fazit

Dieser Premuim-Wanderweg hat mir sehr gut gefallen. Der Altschloßpfad ist fast genau 10 Kilometer lang und unterwegs gibt es Einiges zu sehen und zu suchen. Zum Glück ist es kein Powertrail  – ich glaube, das würde zu sehr von den Felsen ablenken, die es fast überall in der Nähe des Weges gibt.

Das Highlight sind hier ganz klar die imposanten Felsformationen der Altschloßfelsen, die sich über weit mehr als einen Kilometer entlang des Wanderweges erstrecken.

Wer von Euch gerne Wandern mit Geocaching verbindet, dem möchte ich diesen Wanderweg empfehlen.

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Wer noch mehr Fotos von dieser Tour sehen möchte, der werfe doch bitte einen Blick in mein Webalbum.

Wie gefällt Euch diese Tour? Verbindet Ihr gerne Wandern mit Geocaching? Welche Touren könnt Ihr empfehlen? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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  3 Antworten zu “Geocaching & Wandern: Tolle Felsformationen am Altschloßpfad!”

  1.  

    Freue mich auf die nächste Tour……!

  2.  

    Es war trotz des etwas trüben Wetters ein gelungener Tag auf einem schönen Wanderweg. Für mich die erste Tour mit Geocaching…..Hat Spaß gemacht !!!!

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