Jan 202016
 

Am letzten Samstag fand die Qualifikation zur Geocaching-Meisterschaft 2016 statt, zu der sich 35 Teams angemeldet haben und an der Ende Mai nur 18 Teams davon teilnehmen dürfen.

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Um die Teilnehmer an der Meisterschaft auszusieben, gibt es schon seit einigen Jahren die Qualifikation. In diesem Jahr war irgendwie alles anders… doch lest selbst, wie unser Team die diesjährige Qualifikation zur Geocaching-Meisterschaft 2016 mit ihren Höhen und Tiefen erlebt hat!

 

Die  Qualifikation

Im Herbst war auf der Webseite der Geocaching-Meisterschaft 2016 zu lesen, dass sich mehr als 18 Teams angemeldet haben und daher (wie auch in den letzten Jahren) eine Qualifikation stattfinden solle:

Auch wenn wir gerne alle angemeldeten Teams dabei hätten, können wir am Wettkampftag maximal 18 Teams durch die Stationen schleusen. Deswegen gibt es auch in diesem Jahr eine Qualifikation. Und weil angehende Meister kreativ und clever sein müssen, gibt es zwei Teile:

Die zwei “Teile” waren ein Kreativ- und ein Mysteryteil. In jedem Teil kann ein Team bis zu 500 Punkte erreichen. Die drei Erstplatzierten jedes Teils sind automatisch qualifiziert.

Dies war eine entscheidende Änderung der Regeln im Vergleich zu den Jahren davor: Es gab zwar auch in der Vergangenheit schon Kreativaufgaben – diese wurden jedoch noch nie so stark gewichtet wie in diesem Jahr.

 

Die Aufgabenstellung des Kreativteils

Auf der Webseite wurde der Kreativteil wie folgt beschrieben:

Vorgestellt werden Eure Wunderwerke der Cachekunst bei einem exklusiven Event. Die Bewertung geben wir komplett in die Hände des anwesenden Fachpublikums, wobei grüne Urbanität, Einfallsreichtum, Alltagstauglichkeit und andere Knalleffekte dabei bestimmt besonders punkten!

Das erinnerte uns irgendwie an die Konstrukteurswertung von den Wettbewerbscaches der letzten Geocaching-Meisterschaft in Hildesheim. Wir wollten etwas kreieren, was den Eventteilnehmern Spaß bereitet und über eine längere Zeit Unterhaltung bietet…

 

Unser Cache für den Kreativteil

Gleich nach der Veröffentlichung dieser Qualifikationsregeln begannen wir bei uns im Team (tower27, kayzersose, eddoblaster, Corvus1 und ich) mit einem Brainstorming, was wir denn für den Kreativteil einreichen könnten. Nach einigen Diskussionen bildete sich eine vage Vorstellung von einem Wherigo, in dem es darum geht, ein paar Verbrecher einzufangen.

tower27 erledigte die Programmierarbeit für den Wherigo. Das Besondere: kayzersose steuerte noch ein Tool bei, mit dem wir auf einer digitalen Karte den Wherigo so konfigurieren können, dass wir auch eine Variante für den Event in Hannover erzeugen können. Mit diesem Ansatz können wir den Wherigo schnell und ohne viel Aufwand an jede möglich Location anpassen.

eddoblaster kümmerte sich um um die Finaldose, die gleichzeitig zum Wherigoplayer wurde – passend zum Thema hat er dafür ein grünes Polizeiauto besorgt und mit Lautsprecher, Smartphone und Tresor ausgestattet, um mit dieser grünen Minna den Wherigo spielen zu können.

Nach einigen (sportlich) anstrengenden Betatests konnten Corvus1 und ich noch einige Verbesserungsvorschläge in die Funktionalität des Wherigos einfließen lassen. Gerade diese Kalibrierung der Spielparameter war wichtig, um den Spielspaß zu gewährleisten. So konnte man (je nach eigener Sportlichkeit) zu Beginn auch einen Sissi-Modus auswählen, um nicht den Ganoven hinterherhecheln zu müssen.

Anfang Januar waren wir dann soweit – unser Wettbewerbscache war auf Hannover abgestimmt und somit fertig zum Verschicken. Hier ein paar Bilder von unserem Beitrag:

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Dies ist aber “nur” die Finaldose – der Spielwitz ist der Wherigo, bei dem die fünf Ganoven der Olsen-Bande eingefangen werden müssen. Diese bewegen sich auf vorher festgelegten Straßen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Richtung. Hat man einen gefangen, kann es passieren, dass er (nach einer gewissen Zeit) wieder ausreißt. In den Betatests hatten wir so pro Spiel zwischen 30 und 50 Minuten Spaß und Spannung.

Nachdem unser Paket in Hannover angekommen war, haben wir von den Rübennasen die Rückmeldung bekommen, dass sie unseren Wherigo durchgespielt hätten und das er ihnen recht gut gefallen hat.

Nach den vielen Betatests waren wir recht stolz auf unserer Ergebnis und warteten ungeduldig auf den Tag des Events, an dem der Kreativteil bewertet wurde. Wer mal in Hannover ist, der kann gerne unseren Wherigo dort ausprobieren (auch wenn es keinen Punkt derzeit bei geocaching.com gibt), ihr benötigt dazu dieses Listing und diese Cardrige für Euer Smartphone.

 

Das Jurorenevent für den Kreativteil

Leider verlief dieses Event ein wenig anders als wir uns das erhofft hatten: Für insgesamt 25 eingereichte Caches war von 14 bis 18 Uhr nur vier Stunden Zeit, was genau 9,6 Minuten Zeit für die Juroren bedeutet, die sie pro Cache zur Verfügung hatten. Die Qualität der eingereichten “Dosen” war nach meiner Einschätzung auf einem sehr hohen Niveau, wie die folgende Übersicht zeigt:

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Hier der Wahlzettel für die Juroren:

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Insgesamt fünf Punkte durften pro Zettel verteilt werden – pro Cache konnten maximal zwei Punkte vergeben werden. Von einer Bewertung nach “Einfallsreichtum, Alltagstauglichkeit und anderen Knalleffekte(n)” war leider nichts mehr zu lesen.

Erschwerend kam noch hinzu, dass wir am Nachmittag in den Logs lesen konnten, dass es in Hannover wohl sehr stark schneie und man nicht wirklich vor die Tür gehen wollte. Somit war unser Cache auf ein gekauftes Polizeiauto mit montiertem Smartphone und eingebautem Tresor reduziert worden – nicht mehr wirklich etwas “sehr Kreatives”…

Wir erwarteten schon das Schlimmste für die Prognose am frühen Abend!

Doch die Prognose um 18 Uhr ist für uns besser als erwartet ausgefallen:

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… unsere Dose Nr. 4 lag zusammen mit einem anderen Geocache auf dem sechsten Platz. Bei uns war die Freude groß!

Was uns jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, ist, dass die Prognose – im Gegensatz zu den Prognosen bei den Wahlen – nun kaum was mit der Realität zu tun hat! Um 19 Uhr kam dann die Ernüchterung:

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Unsere Dose war weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen gelandet. Die Stimmung im Team kippte, die Enttäuschung war groß!

Hier haben wir uns gefragt, wozu die Prognose gut gewesen sein soll? Ein gutes Abschneiden bei der Prognose führt zu einer Frustration beim Endergebnis und ein schlechtes Abschneiden bei der Prognose führt gleich zur Frustration. Meiner Meinung nach hätte man sich diese sparen sollen!

Das amtliche Endergebnis bestätigte anschließend den Platz – wir sind mit unserem Beitrag auf Platz 16 gelandet und konnten so gerade mal 150 Punkte von maximal 500 erreichen.

Also war unser Ziel für den folgenden Tag beim Mysteryteil so gut als möglich abzuschneiden, um die Qualifikation doch noch zu schaffen!

Hier noch zwei Videos von den Dosen und dem Event:

 

Der Mysteryteil

Mit Mysteries hat unser Team Erfahrung. Auch in diesem Jahr unterstützen uns einige Freunde: Hunter Stingbert, cybye und Red_family. Im Heim von tower27 richten wir am Sonntagmorgen unsere Zentrale ein.

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Unsere Rechner sind mit allerlei Tools zum Lösen von Mysteries vorbereitet. Die Spannung steigt!

Um Punkt 12 Uhr geht es los – uns erreicht die Email der Veranstalter mit dem Link, der uns die Regeln des Mysteryteils erklären soll. Dann die Überraschung, wir finden keine Rätsel (wie all die Jahre vorher) auf der Webseite, sondern ein Text-Adventure:

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Nun gut – also erst mal alles schnell und aufmerksam lesen. Oh – es gibt auch noch eine Hilfeseite – also weiter lesen. Wir erahnen, was hier auf uns zukommt: In einer fiktiven Geschichte müssen wir diese Spielwelt erforschen und Aufgaben lösen.

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Dazu haben wir einige Textbefehle zur Verfügung, wie z.B. “SCHAUE DICH UM” oder “GEHE WESTEN”. Zum Glück sind wir nicht mehr die Jüngsten und haben zumindest teilweise Erfahrung mit einigen “alten” Textadventures auf dem C64…

Wir starten das Spiel!

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Wir entdecken einen Mülleimer und darin einen Kompass. Die Geschichte nimmt Fahrt auf. Schnell merken wir, dass es kaum Sinn macht, dass Jeder für sich spielt. Wir bilden Zweiergruppen. Ein Spaten an einer Tankstelle – könnte noch nützlich sein – den nehme ich mit. Zum Glück gibt es in diesem Spiel nicht den Tatbestand des Diebstahls ;-)

Weiter in den Wald! Hier gibt es Bäume – echt jetzt? Wie überraschend!

Was macht man mit Bäumen – klar, man(n) klettert hoch. Oh ein Kreuz markiert das Final? Sand? Na, graben wir doch mal! Und schwups haben wir eine Dose gefunden. Nach dem Öffnen haben wir schon die erste Aufgabe erfüllt und dürfen eine Mail an die Rübennasen mit dem Code schicken…

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So geht es immer weiter. Insgesamt acht verschiedene Locations warten darauf von uns erforscht zu werden. Wir kommen gut voran. Nach jedem Level synchronisieren wir unsere Zweierteams auf den gleichen Stand, um so wieder gemeinsam die Spielwelt erforschen zu können.

Im Schnitt benötigen wir pro Level etwa eine Viertelstunde. Die Herausforderung ist nicht nur sich die Spielwelt richtig vorzustellen und die richtigen Zusammenhänge zu erkennen, vielmehr kommt es auch darauf an, die “richtigen” Worte zu finden, die vom Computer verstanden werden und genau das zu tun, was einem gerade richtig erscheint…

Nach knapp zwei Stunden sind wir durch – wir haben den letzten Code auf dem Bildschirm stehen und schreiben unsere letzte Email an den Veranstalter. Kurz danach bekommen wir die Bestätigung, dass wir den Mysteryteil erfolgreich abgeschlossen haben.

 

Die Endauswertung

Und wieder ist Warten angesagt! Für 18 Uhr wurde uns das Gesamtergebnis versprochen…

Leider müssen wir noch länger warten… es gab wohl technische Probleme. Gegen 18:30 erfahren wir in einer Email, dass die letzte Aufgabe aus der Wertung genommen werden musste – es wurden nur die ersten sieben bewertet.

Wow – wir haben es geschafft – unser Team war das schnellste im Mysteryteil. Damit haben wir uns direkt für die Meisterschaft Ende Mai in Hannover qualifiziert.

Im Gesamtergebnis sind wir mit dieser Leistung und trotz des schlechten Abschneidens im Kreativteil immer noch auf dem vierten Platz gelandet. Das freut uns sehr!

Von den beiden anderen saarländischen Teams konnten sich auch die “saarsucher” mit einem 15. Platz für die Meisterschaft qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! Das Team “Die Cacherdösja” hat die Quali leider nicht geschafft.

 

Mein Fazit

Auch wenn die Qualifikation in diesem Jahr gut für uns ausgegangen ist, bin ich persönlich “etwas” enttäuscht.

Ich glaube, dass die Veranstalter “Die Rübennasen” sehr viel Zeit und Engagement investiert haben – das möchte ich nicht schmälern und vor diesem habe ich größten Respekt!

Es war ein Versuch die Qualifikation anders als in den Vorjahren zu gestalten. Für kreative Cachebastler bestand in diesem Jahr eine bessere Chance sich zu qualifizieren! Für den Mysteryteil benötigte man kein tiefes Wissen über D5-Mysterycaches mehr. Es war eine Qualifikation für Jedermann/-frau!

Doch war die Qualifikation in diesem Jahr eine bessere als in den Jahren davor?

Ich persönlich (zum Teil ist hier unser Team anderer Meinung) glaube, dass trotz der vielen guten Ansätze die Möglichkeiten nicht vollständig genutzt worden sind. Einiges erschien mir nur halbherzig umgesetzt.

Bei dem Kreativteil hätte ich mir eine bessere Beschreibung der Aufgabe und vor allem der Art der Bewertung gleich zu Beginn gewünscht. Für uns war im Vorhinein nicht ersichtlich, dass unser Cache in nur wenigen Minuten die Juroren überzeugen soll. Spielspaß kann sich so kaum einstellen.

Beim Mysteryteil bin ich mit mir am Hadern. Ein Textadventure als Rahmen für Mysteries ist als solches eine tolle Idee, wie ich finde. Aber war das wirklich Geocaching? War das wirklich ein Mystery? Auch hier hätte ich mir das ein oder andere Geocaching-typische Rätsel im Textadventure gewünscht. Es hätte ja kein D5 sein müssen – aber mal ein Rot13 zu entziffern oder eine einfache Verschlüsselung zu lösen – so, wie sie bei vielen Multis zu finden sind, hätte dem Ganzen eine Geocaching-Note verliehen…

Nach der Bekanngabe der Gesamtergebnisse hat mich ein Bekannter auf Platz 18 und 19 hingewiesen. Hier wurde bei gleicher Punktzahl den Genusscachern den Vorzug gegeben, weil sie im Mysteryteil besser waren. Die Genusscacher hatten keine Kreativdose abgegeben. Die Vortaunusische Bergbevölkerung hatte so trotz abgegebener Kreativdose die Qualifikation verpasst. Bei genauem Hinschauen ist mir aufgefallen, dass jeweils nur die ersten 20 Plätze Punkte bekommen haben. Damit wurde die abgegebene Dose der Vortaunusischen Bergbevölkerung genauso mit 0 Punkten bewertet wie die nicht eingesandte Dose der Genusscacher. Hätte hier jede Dose mindestens einen Punkt bekommen, hätte die Vortaunusische Bergbevölkerung die Quali geschafft. Die Entscheidung, nur bis zum 20. Platz Punkte zu vergeben, ist willkürlich – steht aber natürlich den Veranstaltern (als alleinigen Herren über die Regeln) zu.

Aber auch ich weiß – hinterher ist es immer leicht Kritik zu üben, aufzulisten, was man alles hätte besser machen können! Aber selber machen ist schwer.

Nun ist ja nach der Quali schon vor der Meisterschaft. Hannover, wir kommen! *freu*

** ** ** ** **

Wie denkt Ihr über Geocaching Meisterschaften? Habt Ihr schon mal versucht Euch zu qualifizieren? Wie immer freue ich mich über Euer Feedback in den Kommentaren unter diesem Beitrag.

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  6 Antworten zu “Geocaching-Meisterschaft 2016: Unsere Qualifikation!”

  1.  

    Also wir haben das recht gut im Teamwort gespielt. Wir haben immer drauf geachtet, dass jeder Rechner auf dem gleichen Stand war, sodass jeder an den frickeligen Stellen alles selbständig ausprobieren konnte. Z.B. im Schlosspark hat jeder irgendwas anderes gefunden. Dann wurde einer ausgewählt, der grad am weitesten war, und der hat dann nach den Anweisungen der anderen die Sequenz zu Ende gespielt und den Code geschickt. Das hat im Team super geklappt und auch Zeit gespart (meistens zumindest ;) )

  2.  

    Wir hatten uns im nachhinein noch zur Quali angemeldet. Leider wurde es aus Zeitmangel nicht mehr geschafft, eine Dose zu basteln und dorthin zu senden. Wenn ich aber schaue, was da so für Dosen da waren hätten wir mit unserer Idee wahrscheinlich eh keinen Punkt bekommen. Wir haben dann den Rübennasen geschrieben und die Welt war damit in Ordnung.

    Als dann zwei weitere wegen den Cachelandgames am gleichen Tag wie die Meisterschaft abgesagt hatten, war dann klar, dass wir an der Meisterschaft nicht teilnehmen werden. Da ich mir eine knackige Mystery-Quali vorgestellt habe, wollte ich auf jeden Fall diese wenigstens mitmachen.

    Ziel war es auf den Flohmarkt in NK zu gehen und gegen 12-12:30 wieder zurück zu sein. Auf dem Flohmarkt wurde dann die Email betrachtet und da war dann klar um was es ging. “Da habe ich ja noch zeit”. Ich hab mir eher so was vorgestellt, dass man vielleicht jede Stunde ein Rätsel bekommt oder sowas in der Art. Oder mehrere Rätsel, die man sich normal dann im Team (je nach Affinität) aufteilt. So war dann kein Zeitdruck da. Es wurde zuerst noch königlich gespeist (Megges) und dann um 13:40 erst mit den Rätseln begonnen. Um ca 16:40 war ich dann mit Chapter 7 fertig. Chapter 8 musste ich zweimal spielen, da es bei mir zu dem angesprochenen Bug kam.

    So verbuche ich das dann mal als Erfolg für mich. Alleine in 3 Stunden ohne Hetz und ohne Hast. Mit dem passenden Team (überhaupt mit einem Team :-P ) wäre es vielleicht auch besser gewesen. (kommt drauf an wer im Team ist^^) Aber egal jetzt.

    Die Quali an sich wie gesagt war in Ordnung wobei ich mir mehr “richtige Rätsel” gewünscht hätte. In Chapter 7 hab ich mich auch dauernd verlaufen. Erst nach völliger Orientierungslosigkeit hab ich mir dann mal en Papier plus Stift geholt nur um zu erfahren, dass es die Karte auch irgendwo anders gab^^.

    Ich drücke natürlich unseren Teams aus dem Saarland ganz fest die Daumen. Für uns war dieses Jahr nichts drin. Nächstes Jahr kommen wir mit einem zuverlässigeren Team und mit besserer Planung zurück. Außer natürlich eins unserer Teams holt die Goldmedaille, dann kommen wir erst in 2 Jahren wieder.

    So genug gequackt.
    Happy Caching
    Daniel

  3.  

    Danke für den ausführlichen Bericht!
    Ich sehe den Kreativ-Teil auch sehr zwiespältig. Nicht, dass die Grundidee dahinter nicht ok wäre. ABER: die Bewertungskriterium ist halt stark subjektiv, was eben ziemliches Konfliktpotential beinhaltet.
    Abgesehen davon sollte die Bewertung bei einem “sportlichen Wettkampf” IMHO mögliches frei von Subjektivität sein.
    Ansonsten wünsche ich deinem Team dann viel Erfolg und den Sieg – bin dann mal auf euren Quali-Aufgaben gespannt ;-)

  4.  

    Ich fand die Quali von der Idee her gut, einiges hätte man aber noch verbessern können. So hieß es zum Beispiel vorab, die eingereichten Caches würden gründlich getestet; wenn man bei einem Event innerhalb von vier Stunden Cacher etwa 25 Caches, darunter Wherigos, Multis und aufwändige Spielereien, testen lässt, können die Ideen dahinter natürlich nicht richtig gewürdigt werden – worunter unser Beitrag gelitten ganz klar hat. Hier wäre eine Jury, die wirklich alles gründlich testet und durchspielt, fairer gewesen. Wir werden versuchen, den Cache zur Meisterschaft in Hannover den Besuchern zum spielen anzubieten.

    Den Mystery-Teil fand ich gut, es war ja quasi so etwas wie eine Art Couch-Caching … natgürlich hätte man hier, wie bei der Meisterschaft selbst, eine Art “Hints gegen Punkte” einbauen können, wenn für den Fall, dass man irgendwo komplett hängt, andererseits hat man bei solchen Textadventures eine abzählbare Menge von Gegenständen, Personen und Kombinationen daraus, so dass man eben alles mal ausprobieren muss. Auch bei den “alten” Textadventures gab es stellenweise Lösungen, die unlogisch oder kaum zu erraten waren, gerade dieses Absurde hat diese Spiele aber auch so interessant und lustig gemacht. Daher fand ich es sowohl hinsichtlich Atmosphäre als auch hinsichtlich Geocaching gut getroffen.

    Irgendwie muss die Anzahl der Teilnehmer ja auf 18 begrenzt werden und es wird immer Teams geben, um die es schade ist, weil sie knapp gescheitert sind. Wir haben es glücklichwerweise geschafft und hoffen nun, die Vizemeisterschaft verteidigen zu können! :o)

  5.  

    Was die Punktevergabe angeht gebe ich dir recht.
    Hätte man Von Platz 1 bis 29 in 25er Sprüngen Punkte vergeben,
    wurden Platz 17 und 18 mit Platz 19 und 20 tauschen.

    Bringt meinem Team (Die Salzsäue) zwar nix (wir sind 21ter geworden)
    aber war mir auch gleich negativ aufgefallen.

    Aber die Orga hat da das Sagen.

    Mit persönlich hat der Mysterie-Teil nicht gefallen.
    Und zwar weil es nur 1 Aufgabe gab.
    Wenn man sich irgendwo festgefahren hat,
    ging es halt nicht weiter.

    Wir hingen über 1 Stunde am U-Bahnwärter,
    weil wir alle den Aufkleber immer im falschen Moment an ihn geklebt haben.

    Was bleibt ist Mundabputzen und auf nächstes Jahr vorbereiten.

  6.  

    Ich habe beim Mysteryteil den Salzsäuen zugeschaut und etwas mitgeknobelt.
    Was ich zu bemängeln habe war das Punktesystem. Mir ist aufgefallen dass es sogar Teams in die Qualifikation geschafft haben die gar keinen Kreativteil eingereicht haben. Das hätte meiner Meinung nach nicht passieren dürfen. Das Punktvergabesystem war etwas unausgewogen.
    Die Form des Mysterteil als Textabenteuer war echt gut programmiert, da steckt sicher viel Arbeit hinter, aber für eine Qualifikation vielleicht etwas unglücklich. So wie ihr das ja auch schon bemerkt habt war das nix für Teamarbeit. Wenn es hakte dann hakte es ganz gewaltig. Wir hatten uns etwas in der U-Bahn festgefressen weil es ein wenig gedauert hat bis wir begriffen dass man den Aufkleber nicht zu jeder Zeit dem Aufseher anzukleben. Wertvolle Zeit verstrich, Frust kam auf. Zeit, in der man bei mehreren trotzdem hätte weiterarbeiten können.
    Aber nun gut, die Rennleitung hat die Spielregeln festgelegt und nur nach denen kann man auch auswerten.
    Wie gesagt, es wäre gut gewesen wenn die “Unkreativen” vielleicht mit Strafpunkten belegt worden wären, dann wäre die Gesamtwertung sicher etwas anders ausgefallen. Ebenso hätte Platz 1 im Kreativteil sich fast schon im Mysteryteil zurücklehnen können, die Qualifikation war ja fast schon sicher.

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