Dez 172015
 

Unsere diesjährige Geobergtour führte uns in die Berchtesgadener Alpen. Das Besondere: Auf dieser Wanderung kamen wir an all den Orten, die auf der Berchtesgaden-Geocoin-Serie dargestellt werden, vorbei. Entsprechend reisten die Coins dann auch im Rucksack mit und zu jeder Coin machte ich ein Foto vor der Originalkulisse, die sie abbildet.

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Für die Geocoins suchte ich anschließend eine Möglichkeit, diese schön in unserem Wohnzimmer zu präsentieren und ich begann einen Geocoin-Collector zu entwerfen. Wie aus dieser Idee nun der fertige GCC wurde, könnt Ihr in diesem Artikel lesen…

 

Die Vorgeschichte

Im August 2015 machte ich mich mit saarzwerg und ein paar Geocaching-Freunden auf, um mehrere Tage durch die Berchtesgadener Alpen zu wandern und dabei auch die ein oder andere Dose zu suchen.

Von Cache-Corner gibt es eine Geocoin-Serie mit schönen Motiven aus dieser Region, die aus vier Coins besteht. So hatte ich die Idee, die Bergtour so zu planen, dass ich an allen Orten vorbei komme und die jeweilige Coin dort fotografieren kann. Cache-Corner gefiel diese Idee und stellte mir dazu eine komplette Serie zur Verfügung. Über die Planung habe ich den Blogbeitrag “Geobergtour 2015 – Tourplanung mit Geocoins” verfasst.

 

Die Idee

Nun sollten diese Geocoins nicht in meiner Schublade ihr Dasein fristen! Also fing ich an, mit den Fotos, die ich während dieser Tour gemacht hatte, ein wenig herumzuspielen und einen Geocoin-Collector zu entwerfen.

Während unseres Aufstiegs zum Kärlinger Haus kamen wir an einem Aussichtspunkt vorbei, der einen schönen Blick auf die nicht so bekannte Seite des Watzmann-Massivs frei gab. Schnell war ich mir sicher, aus diesem Foto soll mein Collector entstehen.

In einem Grafikprogramm probierte ich dann verschiedene Möglichkeiten aus und entschied mich die vier Berchtesgaden-Geocoins im unteren Bereich nebeneinander einzupassen. Den Himmel entfernte ich, damit der GCC die Form des Watzmannes besser hervorhebt.

Mein fertiger Entwurf schaute danach so aus:

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Doch wie nun daraus einen Geocoin-Collector erstellen?

Mein erster Gedanke galt natürlich Mario Kahn, dem Erfinder der GeoToken. Spätestens seit der Winterspenden-Aktion 2014 und der Gelegenheit ihm dabei die schönen Geocaches unserer Region zeigen zu dürfen, verbindet mich eine Freundschaft mit ihm. In seinem LaserLogoShop hat er alle nötigen Maschinen und Werkzeuge, um meinen GCC in guter Qualität zu produzieren.

Also hab’ ich ihm mal eine Mail mit meinem Entwurf geschickt…

 

Die Produktion beim LaserLogoShop

Da ich mich dafür interessiere, wie mein Geocoin-Collector entsteht, habe ich Mario gebeten, für mich ein paar Fotos vom Produktionsprozess zu machen.

Am Anfang war meine Mail…

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Meinen Entwurf habe ich Mario als GIMP-Datei zugeschickt.

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Im ersten Schritt machte Mario aus meinen Grafiken die Schnittmaske, mit welcher der Laser später die Plexiglaselemente schneiden würde. Dazu musste er sich auch noch überlegen, wie der GCC später “stehen” können soll. Mario designte noch einen Fuß dazu. Um kein Plexiglas zu verschwenden, füllte er die nicht benötigte Fläche noch mit sechs Curve-Geocoinständern auf.

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Mario hat eine große Auswahl an hochwertigem GS Plexiglas vorrätig. Für den Fuß wählt er Schwarz, was dem GCC mit dem weißen Schriftzug meiner Meinung nach etwas Edles verleiht.

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Zunächst muss das Plexiglas mit dem Laser geschnitten werden.

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Nach dem Schneiden können die Elemente leicht herausgelöst werden.

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Als Nächstes steht nun das Bedrucken des mittleren Elementes mit dem Bergmotiv an.

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Hierzu hat sich Mario eine neue Maschine angeschafft: einen UV-Drucker. Der ist in der Lage Werkstücke mit UV-härtenden Farben zu bedrucken. Damit kann er auch Oberflächen (wie Plexiglas) bedrucken, die die Farbe nicht aufsaugen.

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Nach einiger Zeit ist das Motiv auf das Plexiglas gedruckt.

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Nun geht es an das Zusammenbauen und den Qualitätstest, ob auch alles so wie geplant funktioniert.

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Ja, hat es! Alle Elemente passen gut ineinander und lassen sich verschrauben.

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Der Geocoin-Collector kann nun zum Versand fertiggemacht werden.

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Zusammen mit den Bestellungen der anderen Geocacher wartet er dann auf die Verpackung und den Versand.

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Mario packt meinen GCC in einen stabilen Karton, der innen nochmal mit Luftpolsterfolie vor Beschädigungen geschützt ist.

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Der Versand von Hamburg ins Saarland geht sehr schnell. Per Mail werde ich auf dem Laufenden gehalten, wo sich mein Paket gerade befindet.

 

S.O.S – Houston, wir haben ein Problem!

Leider passiert dann doch noch ein Mißgeschick: Als ich die Geocoins in den Collector legen will, passt nur eine – für die drei anderen ist die Bohrung zu klein. Hä??? Wie konnte das passieren? – Ich messe nach – die Coin, an der ich Maß genommen habe, hat genau 5cm Durchmesser und die passt auch als einzige in den GCC. Die Serie hat wohl Fertigungstoleranzen?

Mein S.O.S. an Mario wird freundlich und professionell beantwortet – er macht die Mitte neu mit um 1mm größeren Löchern. Einen Tag später ist das neue Element schon wieder bei mir. Nun passt alles.

Eine neue Rechnung für den Austausch suche ich vergebens. Mario hat das neue Element auf Kulanz gemacht und mir sogar noch einen Geocoinständer mitgeschickt. Das bestätigt mich in meiner Wahl des LaserLogoShops für die Produktion meines Berchtesgaden-2015-Geocoin-Collectors.

 

Der fertige Geocoin-Collector

Der GCC mit den eingesetzen Coins gefällt mir sehr gut. Mario hat hier eine tolle Arbeit geleistet!

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Auf der Rückseite hat er (unaufgefordert) noch eine kleine Überraschung für mich…

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… in den Fuß des Collectors hat er meinen kleinen Fuchs als individuelle Note integriert.

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Ich bin sehr zufrieden mit meinem neuen GCC. Danke Mario!

** ** **

Wie gefällt Euch mein neuer GCC? Interessiert Ihr Euch auch für Geocoins? Wie präsentiert Ihr Eure Coins? Habt Ihr Euch auch schon einen individuellen GCC machen lassen? Ich freue mich auf Euer Feedback in den Kommentaren. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr mir auch ein Bild von Eurem individuellen GCC zuschicken, das ich gerne hier im Blog veröffentlichen werde…

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