Mrz 172014
 

Als ich Mitte 2013 das erste Mal vom Garmin Monterra gehört habe, war mir gleich klar, dass ich dieses GPS in meinem Blog testen wollte. Leider hat sich die Veröffentlichung in Deutschland sehr in die Länge gezogen. Vor nun gut sechs Wochen habe ich ein Testgerät von Garmin erhalten, welches ich seitdem testen konnte.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör- Gerät und Verpackung

Da mein Test sehr umfangreich ist und immer noch andauert, werde ich meine Ergebnisse auf mehrere Artikel aufteilen. Heute werde ich mit der Hardware und dem Zubehör beginnen. In weiteren Beiträgen werde ich mich dann selbstverständlich der Nutzung des Garmin Monterra beim Geocaching widmen.

Der Inhalt der Garmin Monterra Box

In der Verpackung sind das Garmin Monterra Gerät, ein USB-Kabel – welches in Verbindung mit dem Netzteil auch als Ladekabel fungiert, mehrere Displayschutzfolien und eine Schnellstartanleitung zu finden. Das etwas umfangreichere Handbuch kann bei Garmin heruntergeladen werden. Für das GPS-Gerät liegt auch ein Akku bei, der im Gerät geladen werden kann.

Die Haptik

Obwohl das Garmin Monterra ein “großer Brocken” im Vergleich zum Garmin Oregon ist, liegt es gut in der Hand. Um seine Ausmaße besser vergleichen zu können, habe ich das Monterra mal neben mein Oregon 550 gelegt. Bei dem Oregon ist zu beachten, dass der Karabiner auf der Rückseite angesteckt ist.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Monterra und Oregon 550

Vergleich Monterra und Oregon 550

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - direkter Vergleich zum Oregon 550

Direkter Vergleich zum Oregon 550

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Höhenvergleich zu Oregon 550

Die “Dicke” beider Geräte ist ähnlich, das Oregon hat hier jedoch einen angesteckten Garmin Karabiner

Auch das Gewicht beider Geräte habe ich verglichen:

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Gewicht

Das Monterra bringt bei eingelegtem Akku 336 Gramm auf die Waage

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Gewicht des Oregon 550 als Vergleich

Das Oregon 550 bringt bei eingelegten Akkus und angestecktem Karabiner 244 Gramm auf die Waage

Bei meinen Tests im Wald hat mir doch irgendwie beim Monterra eine Möglichkeit gefehlt das Gerät an meinen Gürtel zu hängen – mir fehlt der Garmin Karabiner. Falls Ihr schon so ein Monterra habt, würde ich mich über Eure Tipps zum Transport des Garmin Monterra beim Geocaching freuen.

Die technischen Daten

Die nachfolgenden Daten habe ich mit der Android App “Hardware Info 3.0.2” bei meinem Testgerät ermittelt:

  • Android Version 4.0.4 (Ice Cream Sandwich)
  • Display 480×272 Pixel (Refresh Rate 60 Hz, Physical Size 4,04″ = 10,26 cm, Density 120 dpi)
  • Processor ARMv7 (Processor rev 10 (v7l), 2 Cores, Max Frequency 1200 Mhz)
  • Memory 663 MB (System RAM 663 MB, JVM Max Memory 48 MB, Internal Storage 6249 MB, External Storage 6249 MB (Emulated))
  • Back Camera 8 Megapixel

Mit einer weiteren Android App habe ich einen Benchmark des Garmin Monterra durchgeführt. Laut AnTuTu ist das GPS-Gerät mit einen Samsung Galaxy S2 vergleichbar.

Als GPS-Empfänger wird intern ein MT3333 verwendet, welcher neben den amerikanischen GPS-Satelliten auch Glonass unterstützt. Schau ich mir das Datenblatt von mediaTek zu dem MT3333 an, werden dort auch noch weitere GPS-Satellitensysteme unterstützt?

Das Garmin Monterra verfügt über einen 3-Achsenkompass, einen Barometer, Lage- und Beschleunigungssensoren, sowie einen UV-Sensor. Wer dazu noch eine Temperaturanzeige möchte, benötigt den optionalen Garmin Temperatur Sensor, der im Aussehen einem Chirp ähnelt.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Garmin Temperatur Sensor

Garmin Temperatursensor, welcher über ANT+ verbunden wird

Bei den Drahtlosen Verbindungen wird WiFi, Bluetooth, Ant+ für die Garmin eigenen Sensoren und NFC unterstützt. Über ein Telefonmodul verfügt der Monterra nicht. Eine Internetverbindung kann jedoch über ein Smartphone, welches einen WiFi Hotspot (Tethering) anbieten kann, ermöglicht. Falls man kein Smartphone oder keinen Flat-Datentarif hat, sollte man zusätzliche Apps und Karten im heimischen WLAN-Netz installieren um unnötige Kosten zu sparen.

Über das beiliegende USB-Kabel können Daten vom Computer auf den Monterra  übertragen werden. Das GPS taucht unter Windows als “Portable Device” auf und hat somit keinen Laufwerksbuchstaben. Im Explorer können dennoch die Dateien hin oder her kopiert werden. Um ca. 4GB Karten zu kopieren habe ich auf meinem Rechner etwa 5 Minuten  benötigt.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Rückseite mit offenem Batteriefach

Unter dem Akku gibt es einen microSD-Karten-Slot, der mit einer microSD-Karte bestückt werden kann. In meinem Gerät hat eine 64GB SD-Karte (class 10) von Transcend nicht funktioniert, die 32GB Version jedoch ohne Probleme.

Apropos Akku – beim Geocachen war der Akku für mich absolut ausreichend – ich bin auch bei längeren (Halb- bis Tages-) Touren nicht an die Akkugrenzen gestoßen. Dabei schaltet sich der Bildschirm nach einigen Sekunden in einen Ruhemodus, was doch Einiges an Geld spart. Der Akku hat 2000mAh und kann auch gegen drei AA-Batterien getauscht werden.

Der Garmin Monterra ist auf der Rückseite mit einem Lautsprecher und einem Mikrofon ausgestattet. An Bord ist auch ein UKW-Radio, welches als Antenne eingesteckte Kopfhörer benutzt – ohne diese funktioniert das Radio nicht.

Auf dem Foto oben kann man oberhalb des Batteriefachs auf der linken Seite die Linse der 8 Megapixel-Kamera samt LED-Blitz erkennen. Hier einige Testbilder, die ich mit meinem Garmin Monterra aufgenommen habe – alle Bilder sind unbearbeitet und können nach Anklicken auf das Maximum vergrößert werden. Die Kamera nimmt Bilder im Format 3264 x 2448 Pixel in JPG auf.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Testbild 1

Hier eine Nahaufnahme bei bewölktem Himmel

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Testbild 2

Eine Aufnahme im Wald gegen die Sonne

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Testbild 3

Eine Landschaftsaufnahme mit der Sonne im Rücken

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Testbild 4

Eine Aufnahme bei bewölktem Himmel im Wald

Die Kamera des Garmin Monterra ist auch in der Lage Filmsequenzen mit 1280 x 720 Pixel aufzunehmen. Der Ton wird Mono aufgenommen. Meine Testsequenz von 30 Sekunden Dauer hat ca. 50 MB und ist ebenfalls unbearbeitet.

Das Zubehör

Für den Garmin Monterra passen die Halterungen des Garmin Montana.

Bisher habe ich ein Nüvi für die Navigation im Auto und mein GPSmap 62s oder Oregon 550 zum Geocachen. Für das Garmin Monterra gibt es eine Autohalterung. Mit einer City Navigator Europa Karte kann dann mit dem Monterra auch im Auto navigiert werden. Dabei werden auf der Karte auch im Nüvi-Modus alle Caches in der Nähe mit den richtigen Cachesymbolen angezeigt. Dank des in die Halterung eingebauten Lautsprechers gibt es auch laute und gut verständliche Abbiege-Ansagen. Einzig TMC, also eine Stauumfahrung mittels Verkehrsfunk, vermisse ich… und dabei hat das Monterra doch sogar ein UKW-Radio an Bord?!

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - In Autohalterung

Der Saugnapf hält das über 300g schwere Garmin Monterra sicher an der Scheibe. Und das Beste daran – das GPS-Gerät wird während der Fahrt wieder aufgeladen.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Autohalterung Detailaufnahme

Auch eine Halterung für das Fahrrad ist verfügbar. Diese macht einen recht stabilen Eindruck. Bei mir habe ich das Garmin Monterra längs auf dem Vorbau montiert. Die Halterung kann aber auch quer angeschraubt werden.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - In Fahrradhalterung

Im Gegensatz zum Oregon 550 wird diese Halterung von zwei Schrauben gehalten. Um den Monterra aus der Halterung zu nehmen, muss an der Seite ein Knopf betätigt werden. Mit im Lieferumfang der Halterung ist ein kleiner Torx-Schraubendreher, mit dem eine spezielle Schraube fest gezogen werden kann, die das Öffnen des Haltemechanismus verhindert. So kann das Gerät auch beim kurzen Brötchenkauf am Fahrrad bleiben.

Garmin Monterra Test - Hardware und Zubehör - Fahrradhalterung Detailaufnahme

Zur Akkulaufzeit am Fahrrad kann ich noch keine Aussage machen, da ich es noch nicht bei einer Radtour testen konnte. Ein GPS am Fahrrad macht ja auch nur Sinn, wenn der Bildschirm eingeschaltet und das Display ablesbar bleibt. Von diesem Test werde ich in einem späteren Artikel berichten.

Die Preise

Der Listenpreis des Garmin Monterra beträgt derzeit wahnwitzige 669€. Bei Amazon liegt der Kaufpreis immer noch bei ca. 600€. Hier die Preise für das GPS-Gerät und das in diesem Artikel erwähnte Zubehör.

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Mein Fazit

Meiner Ansicht nach hat die Hardware des Garmin Monterra Potential. Durch Android kann er beliebig durch Apps erweitert werden. Er taugt als Autonavigationssystem genauso wie als GPS um Geocaching zu betreiben. Einzig der wahnwitzige Preis von 669€ ist meiner Meinung nach einfach noch zu hoch. Gegenüber einem Smartphone hat das Garmin Monterra eine bessere Akkulaufzeit und ist sogar gegen Untertauchen in Wasser bis zu einem Meter und einer halben Stunde geschützt.

Nach langem Überlegen (der Preis tat mir doch etwas weh!) habe ich mich entschlossen mein Testgerät zu kaufen.

Wenn Ihr auch schon ein Monterra in den Fingern habt, würde ich mich über Eure Erfahrungen in einem Kommentar freuen. Falls ihr noch keines habt und Euch das Gerät interessiert, würde ich mich auch über Eure Fragen und Wünsche für die weiteren Tests freuen!

Im nächsten Teil dieser Artikelserie werde ich mir das Betriebssystem und die vorinstallierten Apps mal genauer anschauen…

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  21 Antworten zu “Garmin Monterra – Mein Test – Teil 1: Hardware & Zubehör”

  1.  

    Hallo Saarfuchs,
    ich selbst habe das Montana vor etwas über 2 Jahren gekauft und dachte auch schon mal ganz kurz an das Monterra. Mittlerweile aber läuft bei mir alles über ein S4Mini mit der Locus App und das schlägt, bis auf die Ablesbarkeit des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung, das Garmin um Längen. Das was Garmin im Moment im Portfolio hat, braucht so kein Mensch.

  2.  

    und noch eine Frage war jetzt in Kroatien und wollte geocachen und jedesmal wenn ich einen Cache ausgewählt habe und diesen dann angehen wollte hat mir das Gerät erklärt das es keine routingfähige Routen gibt Fehlermeldung (routenberechnungsfehler). habe davor ein etrex 30 gehabt und das zeigt mir wenn ich will einfach nur die Luftlinie an habe beim monterra schon sämtliche Einstellungen probiert aber ich steige nicht dahinter wie das gerät funktioniert war ein bisschen ärgerlich hat aber dann immer funktioniert wenn ich in der Nähe des caches war vielleicht kann mir ja wer einen Tipp geben

    •  

      Also Luftlinien-Navigation sollte immer funktionieren und ist die Standardeinstellung des Geocaching-Profils. Ansonsten kannst Du mal einen Blick in die Routing-Optionen deines verwendeten Profils werfen…

      •  

        Ja schön wärs habe alles schon durchprobiert funkt. Leider nicht zeigt mir immer routenberechnungsfehler an sogar in Österreich

        •  

          Das Routing nutzt immer eine Karte, die dafür routingfähig sein muss. Welche hast Du denn da genutzt? Hast du die aktuellen Updates auf deinem Monterra?

          Ansonsten ist eine Ferndiagnose immer schwierig? Mein Gerät hat keine Probleme mit dem Routing – sowohl Luftlinie als auch im Auto…

          Wende dich doch mal an den Garmin Support – der ist im Allgemeinen sehr hilfsbereit!

  3.  

    Hallo, wie verbinde ich genau das monterra mit dem iphone?

  4.  

    Hallo,

    habe die letzten Tage ein Gerät für einen Freund eingerichtet. Das Gerät ist bestückt mit der Speicherkarte und der Topo V6.

    Ich bin etwas entäuscht, das die Displayqualität so grob ist, und das Gerät im vergleich zu meinen Samsung S3 und Samsung XCover2 so langsam ist.

    Wenn man beim Laden der Karte zu ungeduldig ist, dann schmiert das Gerät ab. Das wurde auch nicht besser als ich über Wlan die Firmware aktualisiert habe.

    Ich selber nutze aktuell den Zumo 660 für das Motorrad. Ich hatte überlegt mir den Moterra als Ersatzgerät für meinen Zumo zu kaufen, aber irgenwie bin ich entäuscht, hatte mir mehr erwartet.

    •  

      Hallo Gerhard,

      ich kann deine Einschätzung nachvollziehen!

      Das Monterra kann man trotz seines stolzen Preises nicht mit aktuellen Smartphones vergleichen – dazu ist die Bildschirmauflösung und die Prozessorleistung zu gering.

      Im Vergleich zu den aktuellen GPS-Geräten kann das Monterra jedoch bestehen und hat den Vorteil, dass auch Android-Apps genutzt werden können. Ob das dann den hohen Preis rechtfertigt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

      VG aus dem Saarland,
      Joerg

    •  

      Sembol
      Habe mir im Frühsommer einen Garmin Monterra gekauft . Die Entfernungsanzeige-Tages u.Gesamtkilometer hat einfach nichr funktioniert . Auch die Neigungsanzeige hat anfangs nicht,später aber schon . Konnte weder bei Garmin noch bei Amazon eine entsprechende Erklärung erhalten ,das Gerät wurde aber ohne Probleme zurückgenommen . Ich möchte mir schon einen Monterra besorgen ,
      aber weiß nicht ,ob ich ein Einzelfall war. Wäre für eine Erklärung sehr dankbar .
      L.Gr.Sembol R.

      •  

        Hallo Reinhard,

        eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig. Am Anfang gab es viele Fehler in der Software des Monterra. Viele davon sind inzwischen behoben. Bei Problemen ist ein Firmware-Update immer eine gute Idee.

        Der Reisecomputer mit Tages- und Gesamtkilometer hängt von der Qualität des GPS-Signals ab. Je mehr die Koordinaten “springen” um so länger und ungenauer werden die berechneten Werte…

        Ein Test des Reisecomputers auf Garmin habe ich bisher noch nicht gemacht…

        VG aus dem Saarland,
        Jörg

  5.  

    Hallo Saarfuchs,
    vielen Dank für deinen Support. Habe dias Gerät aktualisiert und die Caches werden nun vollständig angezeigt ( ausser Bilder ).
    Jetzt findet er aber keine Satelliten mehr. Irgend eine Funktion ist ausgeschaltet und ich steige nicht dahinter. Es ist schon eine gewaltige Umstellung vom E-Trex zum Monterra.
    Vielleicht hast du wieder einen Tip für mich, das wäre nett.
    Danke dir
    Ferdi
    P.S. Kommenden Samstag den 26.7. bin ich auf den Weg in Richtung Luxenburg, würde gerne in deinen Shop vorbei schauen. Bist du zufällig da?

    •  

      Hi Ferdi,

      die (Spoiler-) Bilder werden bei Garmin standardmäßig nicht heruntergeladen und auf das GPS übertragen. Bei cachoholic.de gibts glaube ich gerade einen Artikel wir man das bewerkstelligen kann.

      Das Monterra hat ein Android-Betriebssystem – dort kann man die GPS-Nutzung ausschalten. Dazu in den Einstellungen nachschauen… standardmäßig ist auf der zweiten seite deinen Startscreens auch eine Buttonleiste (schwarz mit grauen Icons) wo man das GPS ausschalten kann (Icon mit zwei Kreisen)…

      Da ich ein privater Blogger bin, habe ich keinen eigenen Geocaching-Shop, wo du vorbei kommen kannst.

      VG,
      Jörg

  6.  

    Hallo Saarfuchs!
    Habe inzwischen diese Umleitung mit dem Entpacken gemacht.
    Klappt, aber das Listing ist nicht vollständig. Für papierloses Cachen absolut unbrauchbar, den für Multis braucht man die komplette Beschreibung.
    Welche Erfahrung hast du damit?
    Bin am überlegen, ob ich den Monterra wieder zurück gebe und mir dafür ein Oregon oder ein Montana kaufe. Hast du noch einen Tip für mich? Was würdest du mir empfehlen?
    Danke und Gruß
    Ferdi

    •  

      Wenn nur die “Short Description” angezeigt wird, hast Du noch eine alte Firmware – du musst das Gerät aktualisieren.

      Bitte den Monterra in dein WLAN hängen und unter Einstellungen / Über den Monterra / System-Updates starten und aktualisieren.

      VG,
      Jörg

  7.  

    Hallo Saarfuchs,
    habe mir gestern das Monterra gekauft und bin noch am testen. Habe schon einige Caches einzeln von Geocaching.com auf das Gerät übertragen, aber mit Pocket Query klappt es nicht, weil ich die mit Map Source übertrage. Map Source erkennt den Monterra nicht. Und auf der Garmin-Liste, um es darauf zu installieren, fehlt er auch. Also, möglicherweise habe ich noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, aber meine erste Euphorie ist bereits verflogen. Ich würde gerne in Geocaching.com den Monterra hinzufügen, aber wie schon erwöhnt, im Listing von Garmin ist er unauffindbar.
    Hast du in der Richtung schon Erfahrungen sammeln können.
    Danke mal und Gratulation zu deinem Blog.
    Der Blitzer

    •  

      Hi Blitzer,

      Map Source wird nicht mehr unterstützt – du musst Dir das ebenfalls kostenlose Basecamp installieren – das unterstützt den Monterra. Du kannst aber auch einfach die PocketQuery entpacken und die darin enthaltene GPX-Datei nach Garmin\GPX kopieren…

      … und du hast Recht, auf Geocaching.com kannst Du den Monterra noch nicht als dein GPS auswählen.
      VG,
      Joerg

  8.  

    Ich war beim GPS-Händler meines Vertrauens um ihm mein Montana zur Reparatur zu bringen.
    Auf die Frage ob er den auch ein Monterra zur Hand habe meine er: Ja, aber er würde mir das Teil nicht verkaufen. Er wolle mich ja als Kunde behalten und dann könne er mir so einen “Schrott” nicht verkaufen. Er werde das Teil an Garmin zurück senden. Seiner Meinung nach ist das Monterra eine Fehlkonstruktion und wird aus dem Sortiment genommen. (Auf jeden Fall bei ihm)
    Nun da bin ich ja froh habe ich mir das nicht gekauft.
    Mal schauen was die Zukunft bringt. Ob es sich noch verbessert oder, wie mein Händler sagt, wieder vom Markt verschwindet…….

  9.  

    Hallo,

    ich kämpfe gerade noch mit mir – kaufen oder doch nicht.

    Ich suche eine universielles Gerät, welches für alle meine Outdoor-Aktivitäten nutzbar ist ( Radfahren, Geo-Caching, Wandern ).
    Derzeit habe ich einen Garmin Edge800 als Fahrrad-Tacho/-Navi, der ist super, aber hat leider ein recht kleines Display. Zudem ist er für andere als Radfahren kaum nutzbar.
    Mich würde daher mal interessieren, wie sind die Fahrrad-Funktionen am Monterra so, lassen sich dei Sensoren des Edge anlerne ( Trittfrequen + Pulsmesser ) und welche Anzeigemöglichkeiten bietet das Gerät damit.
    Leider finde ich bisher zu dem Thema nur sehr wenig Infos.

  10.  

    Ach ja, was ich noch sagen wollte:

    Weiter so, Saarfuchs! Fünf Sterne für deinen Blog.

    Gruß
    Gabunz

  11.  

    Hallo Saarfuchs,

    wie sieht es denn so mit der (gefühlten) Genauigkeit aus? Gibt es da große Unterschiede zu anderen (High-End) GPSr?

    Wie ist das mit der Helligkeit (Ablesen) des Displays bei Sonnenlicht? Touchscreen bei Nässe?

    Gefallen hat mir, dass Garmin endlich mal die Möglichkeit zum Akku laden eingebaut hat. Auch die alternative Nutzung von Batterien finde ich gut. Man hätte aber auch den restlichen Platz im Akkufach für einen größeren Akku ausnutzen können.

    Aber bei einem solchen Preis für ein GPS-Navi, welches durch Zukauf von City-Navigator-Maps nicht mal über TMC (oder Alternative z.b. Verkehrsinfos übers Internet bei bestehendem Tethering) verfügt, muss ich glaube ich den Kopf schütteln. Aber hier könnte man ja noch softwaremäßig nachbessern (die Tetheringalternative).

    Ich hatte letztens ein Motorola Moto G (Android 4.4) antesten können und muss sagen, dass dieses Smartphone bei sehr günstigem Preis (169 Euro für 8 GB-Variante, 199 Euro für 16 GB) einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat. Die Genauigkeit war sensationell, neben GPS auch Glanoss und am Cache meistens eine Abweichung von weniger als 3 Meter bei bedecktem Himmel und lichtem Wald.
    Das HD-Display war gut ablesbar und hell, der Ton laut und immer noch klar. Ich war sehr überrascht über die Verarbeitung, die durchweg als solide bezeichnet werden kann. Die rückwertige Abdeckung ist leicht gummiert, durch die Rundung liegt das Smartphone gut in der Hand. Die Akkulaufzeit ist auch sehr ordentlich gewesen, deutlich besser als mein derzeitiges Phone “Galaxy Nexus”, ebenfalls mit Android 4.4.
    Wer nicht so viel Geld für Iphone oder die Topmodelle von Sony, HTC oder Samsung ausgeben will, der kann mit dem Moto G einen günstigen Einstieg in die Smartphonewelt machen. Von mir eine absolute Empfehlung.

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