Jan 092014
 

Heute möchte ich einen weiteren Saarländer vorstellen: Schnissje. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich sogar schon einen Nachtcache mit ihm zusammen gesucht, was aber schon etwas her ist: Wir haben gemeinsam mit Esmeralda im Februar 2010 den Cache “FLOPPY (Nightcache)” erlebt. Hier nun das Interview mit Schnissje…

Der Cacher "Schnissje", den ich hier im Interview habe...

Schnissje, wie lange bist Du schon Geocacher?

Ich habe im Januar 2007 angefangen, also schon fast sieben Jahre (wie die Zeit vergeht!!)

Wie bist Du zum Geocaching gekommen?

Ich bin neben dem Cachen auch noch Hobbyballonfahrer und habe in Bad Wiessee eine Ballon-Veranstaltung besucht auf der auch 5Plus war; dass Wetter war nicht zum Ballonfahren geeignet und ich habe mich 5Plus angeschlossen beim Cachen. War toll! Wir waren im Schneesturm unterwegs. So hat´s angefangen. (Grüße an Patrick an dieser Stelle. Er ist „schuld“.)

Wie viele Caches hast Du bisher gefunden?

1.300 noch was.

Was ist Deine Homezone?

Das St. Wendeler Land, rund um die Kreisstadt.

Welches ist Dein aktueller Lieblingscache? Warum ist er es?

Einer meiner Lieblingscaches ist natürlich Alcatraz. Daneben auch Plumpudding Castle, wo ich Gold gemacht habe. War ein tolles Gefühl und eine schöne Suche. Da gibt es sicher noch viel mehr, die ich nicht alle aufzählen kann. Und natürlich die Caches in Japan und China, die ich suchen durfte. Toll, in so fernen Ländern dem Hobby nachgehen zu können. Ah und „Die Merburg“ vom cycleali. Ganz alleine hab ich das Rätsel gelöst. War richtig stolz auf mich!! Vor allem, weil ein paar namhafte Mitstreiter erst mal gescheitert sind. Gleis 3 ½  (hieß der so?) in Zweibrücken gehört sicher auch zu meinen Lieblingscaches.

Welches ist der Cache, der Dir bisher am wenigsten gefallen hat und warum?

Da gibt es echt viele. Wie andere schon schrieben zB. lieblos dahingeworfene Dosen, möglichst noch mit versifftem Logbuch usw.

Welches war Dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?

Auch da gibt es sicher ein paar. Die verrücktesten Erlebnisse hängen mit meinen Auslandscaches zusammen. Beispielsweise habe ich aus Japan Kontakt mit einem Piloten der Lufthansa per email gehabt, der auch Cacher ist. Wir haben uns gegenseitig Hints für die dortigen Caches gegeben und er hat in Nagoya einen deutschen Cache gelegt. Irgendwas mit Kraut. „German Grünkohl“ oder so ähnlich. In einem Krautglas. Da hab ich dann noch Silber gemacht, weil ich zufällig am Tag des Publishing dort war.  Er war auch ab und an mal in Nagoya. Kennengelernt haben wir uns aber nie.

Das mag ich am Geocachen:

Ich mag sehr gerne Wandercaches; also insgesamt die Bewegung in der Natur, aber auch Nachtcaches, bei denen man ein wenig wandern muss. Und ich habe schon viele tolle Orte durchs Cachen entdeckt, die mir sicher sonst verborgen geblieben wären. Und das quer durch die Republik, in der Schweiz, Slowenien und Asien.

Das mag ich am Geocachen weniger:

Muggles! Schlechte Caches, Caches in Siff-Tüten, Mikros im Wald usw.

Das darf in meiner Cacherausrüstung nicht fehlen:

Im Prinzip reicht mir ein Smartphone fürs spontane Cachen und ansonsten halt die dem Cache entsprechende Ausrüstung, wie z.B. Lampe fürs Nachtcachen. Ich bin da nicht so anspruchsvoll und eher spartanisch ausgerüstet unterwegs.

Hast Du eine eigene Webseite oder bist Du in den sozialen Medien unterwegs um über Dein Geocaching zu berichten?

Nein, ich berichte nur persönlich über mein Geocaching.

Hast Du einen Linktipp für uns? Eine Geocaching-Webseite, die man kennen sollte?

Nein. Ich schaue eigentlich nur ins grüne Forum und natürlich Geocaching.com

Wieviele Geocoins besitzt Du und welches ist Deine Lieblingscoin?

Vier Stück, allesamt Lyonercoins (war mal die Saarland Coin). Zwei sind auf Reisen, wahrscheinlich eine schon verschwunden. Ich sammle nicht.

GPS-Gerät oder Smartphone?

Beides, manchmal Smartphone, wenn’s mal schnelle Caches sind, oder wenn ich spontan mal was mache; eher aber GPS wegen der Genauigkeit. Manche findet man aber mit dem Smartphone besser, weil sie wohl auch mit dem Smartphone versteckt wurden. Da kann man die Ungenauigkeit besser nachvollziehen.

Tradi oder Mystery?

Tradis! Mysteries überfordern mich grundsätzlich, meistens intellektuell. Oder ich bin einfach zu faul zum Lösen. Manche habe ich aber durch Nachdenken, Cacherinstinkt oder Ähnliches (nicht durch Verraten) gefunden. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich denke da an einen von o-helios. Cool war das den zu finden ohne Hilfe und nur durch Recherche.

Travelbugs – mitnehmen oder liegen lassen?

Wenn ich weiß, dass es eine realistische Chance gibt, den Travelbug in einer angemessenen Zeit wieder auszusetzen, nehme ich gerne mal mit. Früher ab und an von hier ins Ausland oder zurück. Oder innerhalb der Republik mal über weitere Strecken. War manchmal witzig. Durch meine berufliche Rumreiserei konnte ich manchen Wunsch erfüllen.

Wie wichtig sind Dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache Du an Deinem nächsten machen willst?

Meilensteine sind vollkommen unbedeutend für mich. Als nächsten? Keine Ahnung. Hab im Moment nicht ganz so viel Zeit zum Cachen und manchmal einfach auch keine Lust. Aber es gibt ein paar, die noch auf der Liste stehen und irgendwann mal abgearbeitet werden. Alles Klassiker.

Dein Tipp für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?

Sucht Euch was Schönes raus und macht nicht jeden Sch….. Sonst macht´s irgendwann keinen Spaß mehr. Setzt Euch keinem Stress aus und jagt nicht nur Punkten hinterher. Qualität vor Quantität.

* * *

Allgemeine Informationen und eine Übersicht über alle bisher geführten Interviews findet Ihr auf der Seite der Interview-Serie. Dort könnt Ihr auch nachlesen, was zu tun ist, falls auch Ihr Euch als Cacher des Saarlandes vorstellen möchtet!

 

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