Mai 042011
 

Wer Bergwandern und Klettern gerne mit Geocaching verbinden möchte, dem lege ich die folgende 3-Tagestour durch die Allgäuer Alpen ans Herz. Zusammen mit einigen befreundeten Cachern habe ich diese Tour im Sommer 2010 unternommen.


Hier eine kleine Beschreibung der 3 Tage…

1. Tag – Anreise, Fellhorn und Fiderepass-Hütte

Nach der Anreise sind wir mit der Bergbahn zur Gipfelstation der Fellhornbahn gefahren. Von dort ist es noch etwa 20 Minuten Aufstieg bis zum Gipfel des Fellhorns. Auf dem Gipfel kann man dann schon den ersten Cache auf dieser Wanderung einsammeln:

Nun geht es wieder zurück zur Bergstation und dann fast eben in Richtung Kanzelwand. Es geht immer am Berghang entlang bis der Taleingang zum Aufstieg zum Fiederepass erreicht ist. Die knappe letzte Stunde zur Fiederepass-Hütte ist sehr steil und geht durch den Talabschluss an einem Bach entlang. Kurz vor der Hütte wird man dann noch mit einem weiteren Cache belohnt:

Nun war es Zeit den Abend bei gutem Essen und genügend Radler ausklingen zu lassen. Auf dieser Hütte haben wir übernachtet.

2. Tag – Mindelheimer Klettersteig

Nach dem Frühstück haben wir gut gestärkt den kurzen Aufstieg zur Fiedere-Scharte in Angriff genommen. Von dort geht es weiter zum Einstieg in den Mindelheimer Klettersteig. Hier haben wir das erste Mal Steinböcke in freier Natur gesehen.


Nach dem Erklettern des dritten Schaftalpenkopfes kann man etwas abseits (Vorsicht Klettererfahrung im alpinen Gelände notwendig) vom Klettersteig einen weiteren Cache suchen:


Der Klettersteig selbst ist in 4-5 Stunden zu schaffen. Er sollte jedoch nur bei stabiler Wetterlage angegangen werden. Kurz vor Schluss des Klettersteiges liegt noch ein weiterer Cache:

Nachdem der Klettersteig geschafft ist und die Gurte wieder im Rucksack verstaut, geht es weiter über Grasmatten bis zum Kemptener Kopf (2191m) und von dort nur noch abwärts zur Mindelheimer Hütte.


Hier kann man auch übernachten – wir hatten uns jedoch nur für eine längere Pause mit einer Stärkung entschieden und hängten dann noch eine dreistündige Wanderung über den Panoramaweg und die Fiederescharte zurück zur Fiderepass-Hütte an. Während des Aufstiegs zur Fiedere-Scharte bot sich uns ein Blick auf eine Steinbockherde. Dafür haben sich die Strapatzen gelohnt.


In der Fiderepass-Hütte haben wir dann ein zweites Mal übernachtet.

3. Tag – Abstieg und Heimreise

Nach dem Frühstück sind wir auf dem kürzesten Weg von der Fiederepass-Hütte zur Talstation der Fellhornbahn abgestiegen. Wir haben dafür ca. 3 Stunden benötigt.

Für die Rückfahrt haben wir uns dann noch was spezielles überlegt – in so vielen Ländern wie möglich mindestens einen Cache zu suchen. Also sind wir über Deutschland, Österreich, Lichtenstein, Schweiz und Frankreich zurück ins Saarland gefahren.


Fazit

Eine kurze, aber tolle T5-Tour in atemberaubender Kulisse der Bergwelt des Allgäuer Hauptkamms. Die Kletterschwierigkeiten halten sich im Rahmen – der Klettersteig ist mit der Schwierigkeit C (mittelschwer) bewertet. Für die Anstiege des ersten und zweiten Tages benötigt man jedoch Kondition.

Wie immer gibts mehr Bilder von der Tour in meinem Webalbum.

Während ich das hier schreibe, bekomme ich schon wieder Lust in die Alpen zu fahren… im Sommer ist es wieder soweit, die Zugspitze ruft!

Update September 2014

Das Bergzeit-Magazin hat Klettersteige getestet, die sich auch für Anfänger eignen. Dort findet Ihr auf Seite 4 weitere Informationen zum Mindelheimer-Klettersteig. Der Mindelheimer-Klettersteig ist und bleibt immernoch einer meiner Lieblingsklettersteige, da mir diese Tour gut gefällt und die Location aus dem Saarland für ein verlängertes Wochenende gut zu erreichen ist.

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  2 Antworten zu “T5-Alpin: Mindelheimer Klettersteig”

  1.  

    ja genau….es war eine klasse tour…..bilder wie immer auch auf unserer seite ww.t5-team-saar.de

    wir freuen uns schon riesig auf die zugspiztour im august.

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