Wer Wandern, Geocaching und Schwarzwald-Genuss in einem perfekten Tag vereinen möchte, findet im vollständigen Beitrag alle Details zu Route, Caches und geheimen Highlights, die man sonst leicht verpasst.
Schnapp dir deine Wanderschuhe, lad die GPX-Datei herunter und erlebe selbst, wie der Säbelthomaweg und die Labcache-Runde durch Hinterzarten einen unvergesslichen Tag im Hochschwarzwald zaubern!
Inhaltsverzeichnis
- Der Premiumwanderweg Genießerpfad Säbelthomaweg
- Vom Parkplatz hinauf zum Mathisleweiher
- Geocaching am Mathisleweiher
- Weiter hinauf zum Häuslebauernhof
- Meine Mittagspause am Milchhisli
- Hinauf auf den Windeckkopf
- Stempelstelle mit Aussicht
- Der kurze, aber knackige Abstieg ins Tal
- Labcaching mit Torte in Hinterzarten
- Interaktive Karte meiner Wanderung
Der Premiumwanderweg Genießerpfad Säbelthomaweg
Heute nehme ich dich mit auf den Premiumwanderweg Genießerpfad Säbelthomaweg, wo wir gemeinsam mit dem Säbelthoma durch herrlich dichte Wälder streifen und an wunderschönen Aussichtspunkten die Seele baumeln lassen.
Wenn du gerne wanderst und dabei die GPS-Genauigkeit deines Smartphones mal ignorieren möchtest, ist dieser Weg perfekt für dich, denn er ist an wirklich allen Abzweigungen so hervorragend markiert, dass dein Gerät getrost in der Tasche bleiben kann.
Laut Wegbetreiber erwartet uns eine Länge von 10,9 Kilometern und etwa 325 Höhenmeter, für die du eine reine Gehzeit von etwa 4 Stunden einplanen solltest. Ein cooles Feature für die Orientierung sind die Markierungen nach jedem gelaufenen Kilometer, die dir genau zeigen, wie weit du schon gekommen bist.
Das Höhenprofil hat es allerdings in sich, da es auf den ersten zwei Dritteln fast nur bergauf geht, bevor wir uns auf den entspannten Abstieg machen. Für uns Geocacher wird es natürlich auch nicht langweilig, denn unterwegs liegen vier Traditional-Caches direkt an der Strecke, die sich wunderbar einsammeln lassen. Damit die Energie nicht ausgeht, gibt es eine tolle Getränkestation mit Vertrauenskasse für eine kurze Erfrischung und sogar eine Stempelstelle für deinen Wanderpass. Pack deine Wanderschuhe ein und lass uns diese Kombination aus Naturgenuss und Cache-Jagd auf dem Säbelthomaweg erleben.
Vom Parkplatz hinauf zum Mathisleweiher
Ich starte bezahle für den Parkplatz 8 € Parkgebühr für den Tag und laufe entspannt durch einen Park. Mein Weg führt mich zunächst über den Zartenbach, wo Bieberspuren zu sehen sind. Leider sind die Tiere selbst nicht zu entdecken.
Auf einem breiten Forstweg, der mich stetig nach oben führt und dabei immer wieder diese typischen, grandiosen Ausblicke auf die weite Schwarzwald-Landschaft freigibt, die man einfach fotografieren muss, folge ich den Markierungen des Genießerpfads.
Weiter geht es für mich durch den dichten Wald über einen Teilabschnitt des bekannten Westwegs immer weiter bergauf, wo ich unterwegs nach einem ersten Geocache suchen kann.
Unterwegs komme ich an einem ersten kleinen Weiher vorbei, der still am Wegesrand liegt.
Gleich daneben steht eine kleine Hütte – wofür die wohl genutzt wird?
Besonders schön finde ich den Moment, wenn der breite Weg in einen schmalen Wanderpfad übergeht und uns abwechslungsreich an saftigen Wiesen und tiefem Wald vorbeiführt.
Etwas weiter komme ich an einem kleinen Bächlein vorbei, der sich hier seinen Weg den Hang hinunter sucht.
Kurz darauf erreiche ich einen zweiten Weiher, der eine ganz eigene, fast schon mystische Atmosphäre ausstrahlt und mich mit seinen dunklen Wasserstellen irgendwie total an die Totensümpfe aus Herr der Ringe erinnert.
Zum Glück ist der Pfad sicher, und ich gelange bald wieder auf einen breiteren Forstweg, der mich schließlich zum Ziel dieses Abschnitts führt, dem unglaublich idyllischen Mathisleweiher, …
… der perfekt für eine kleine Pause zwischen den nächsten Cache-Suchen geeignet ist.
Geocaching am Mathisleweiher
Direkt am Mathisleweiher angekommen, kann ich einfach nicht widerstehen und verlasse für einen kurzen Moment den markierten Wanderweg, um mich ganz der Suche nach einem weiteren Geocache, dem Tradi Mathisleweiher, zu widmen. Es ist dieser besondere Nervenkitzel beim Geocaching im Schwarzwald, wenn man abseits der Hauptpfade im Unterholz nach dem perfekten Versteck stöbert, während die Natur um einen herum völlig zur Ruhe kommt.
Nach dem erfolgreichen Fund gönne ich mir einen ausgiebigen Spaziergang direkt am Ufer, das so unglaublich idyllisch wirkt, dass ich erst einmal etliche Fotos schießen muss, um diese friedliche Stimmung für meinen Blog festzuhalten. Das glitzernde Wasser und die dichten Tannen im Hintergrund bieten einfach die perfekte Kulisse für jeden Outdoor-Fan.
Nachdem ich meine Kamera verstaut und tief durchgeatmet habe, mache ich mich ganz entspannt auf den Rückweg zum offiziell markierten Säbelthomaweg, um meine Wanderung fortzusetzen.
Weiter hinauf zum Häuslebauernhof
Nach meinem kleinen Abstecher am Wasser führt mich der Säbelthomaweg nun wieder weiter hinauf über breite Forstwege, die teilweise recht steil sind und etwas die Beine fordern.
Ich genieße jeden Meter, während ich an saftigen grünen Wiesen und den typischen, urigen Schwarzwaldhäusern vorbeikomme, die diese Region so einzigartig machen.
Die Route leitet mich weiter durch dichten Wald, doch langsam merke ich an meinen Beinen, dass es spürbar flacher wird und die Anstrengung des Aufstiegs nachlässt.
Plötzlich öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei, während ein Hinweisschild bereits die nächste Etappe ankündigt: eine willkommene Getränkestation.
Kurz vor dem Häuselebauernhof entdecke ich dann einen großzügigen Picknickplatz mit der Getränkestation Milchhisli, die praktischerweise über eine Vertrauenskasse verfügt.
Eine Hinweistafel erklärt mir den Namen dieser Getränkestation.
Das Milchhisli, was hier aufgebaut wurde, schaut wirklich genau wie auf Hinweistafel aus.
Das ist für mich der perfekte Ort für eine wohlverdiente Auszeit, also gönne ich mir ein kühles Radler und packe mein mitgebrachtes Picknick aus meinem Rucksack aus.
Ich nehme mir knapp 30 Minuten Zeit für diese idyllische Mittagspause und lasse den fantastischen Blick zum Feldberg auf mich wirken, bevor ich mich gestärkt den nächsten Geocaches an der Strecke widme.
Hinauf auf den Windeckkopf
Nach der entspannten Mittagspause am Milchhisli ziehe ich meine Wanderschuhe wieder fest und mache mich bereit für das letzte Stück des Aufstiegs, das mich noch ein Stück weiter nach oben führt. Ich werfe einen letzten Blick zurück auf den urigen Bauernhof, bevor ich den breiten Weg verlasse und einem schmalen Wanderpfad folge, der sich über eine saftige Wiese direkt hinein in den schattigen Wald schlängelt.
Die kühle Waldluft tut gut, während ich an einem schönen Aussichtspunkt mit einer einladenden Bank vorbeikomme, die perfekt für eine kurze Atempause wäre, doch mich zieht es weiter zum Windeckkopf.
Der Weg wandelt sich hier wieder in einen breiten Forstweg, der mich zielsicher zum höchsten Punkt dieser Etappe bringt, wo eine hölzerne Aussichtsplattform auf mich wartet.
Ich erklimme die Stufen mit voller Vorfreude auf das Panorama, muss dann aber schmunzeln, weil die Natur hier im Schwarzwald einfach schneller war als die Aussichtsplanung. Inzwischen versperren nämlich viele hochgewachsene Bäume die weite Sicht, die man wahrscheinlich hier früher einmal genießen konnte, was dem Ort aber eine ganz eigene, fast schon verwunschene Atmosphäre verleiht.
Stempelstelle mit Aussicht
Von der Aussichtsplattform am Windeckkopf aus mache ich mich nun endlich auf den Rückweg, wobei mich ein breiter Forstweg ganz entspannt abwärts führt und meine Knie nach dem langen Aufstieg schont. Langsam lichtet sich der dichte Schwarzwald und gibt den Blick frei auf eine große, weite Wiese mit einer Liftanlage, die den Beginn der Skipiste markiert, welche im Winter rasant ins Tal führt.
Direkt an der Seite entdecke ich einen tollen Aussichtspunkt, der nicht nur ein fantastisches Panorama bietet, sondern auch die offizielle Stempelstelle für den Wanderpass beherbergt, was für mich als Sammler von Wandererfolgen natürlich ein absolutes Muss ist.
Während ich meinen Stempel in das Heft drücke, fällt mir in der Nähe ein wunderschöner, leuchtend roter Fliegenpilz ins Auge, der fast zu perfekt aussieht, um wahr zu sein, und ein grandioses Fotomotiv abgibt.
Mit diesem letzten herbstlichen Eindruck im Gepäck beginnt jetzt der endgültige Abstieg ins Tal, bei dem ich die frische Bergluft noch einmal tief einsauge und mich auf die letzten knapp drei Kilometer meines Genießerpfads freue.
Der kurze, aber knackige Abstieg ins Tal
Auf dem Weg nach unten wechseln sich schmale Pfade und breite Fahrwege ab, was den Abstieg vom Windeckkopf besonders abwechslungsreich macht. Nachdem ich den dichten Wald hinter mir gelassen habe, öffnet sich vor mir eine weite Almfläche mit grünen Wiesen und einigen verstreuten Gebäuden, die das typische Schwarzwald-Idyll perfekt machen.
Hier laufe ich ein kurzes Stück über einen asphaltierten Fahrweg, doch ich bin froh, als ich diesen schnell wieder verlasse, um erneut in die Natur einzutauchen. Es geht hinein in einen fast schon mystischen, moosbewachsenen Nadelwald, der mich mit seiner Stille und den tiefgrünen Farben sofort verzaubert und mich fast vergessen lässt, dass ich mich bereits auf dem letzten Kilometer meiner Tour befinde.
Anschließend folgt ein knackiger Abstieg durch einen steilen Hang, der in vielen engen Serpentinen nach unten führt und noch einmal volle Konzentration erfordert.
Der Wanderpfad endet schließlich genau in dem Park, in dem mein Abenteuer am Morgen gestartet ist.
Ich gehe zurück zum Parkplatz, verstaue meinen Wanderrucksack im Auto und folge dann noch einmal den vertrauten Markierungen des Säbelthomawegs zum offiziellen Wanderportal am Kurhaus, dem eigentlichen Startpunkt dieser tollen Runde.
Es war ein genialer Tag voller Dosenfunde und Naturerlebnisse, der Lust auf mehr macht.
Labcaching mit Torte in Hinterzarten
Nach der ausgiebigen Wanderung auf dem Säbelthomaweg ist für mich noch lange nicht Schluss, denn ich beginne direkt mit den Labs des Adventure HINTERZARTEN- ein beliebter Ort im Hochschwarzwald, die mich kreuz und quer durch den charmanten Ortskern von Hinterzarten führen.
Beim Geocaching im Schwarzwald gehört eine zünftige Pause einfach dazu, weshalb ich im Café Unmüssig einkehre und mir dort eine richtig leckere Schwarzwälderkirsch-Torte gönne, die man sich nach den vielen Höhenmetern redlich verdient hat.
Frisch gestärkt nach meiner gemütlichen Kaffeepause schlendere ich weiter durch den Ort, vorbei an der markanten Kirche und durch einen weiteren gepflegten Park, der zum Verweilen einlädt.
Anschließend geht es für mich wieder leicht nach oben in Richtung der örtlichen Skisprungschanze, einem echt beeindruckenden Bauwerk hier in der Region.
Ein kleiner Rechentrick am Rande: Obwohl mir zu diesem Zeitpunkt noch ein Lab fehlt, kann ich bereits die finalen Koordinaten für den Bonus-Cache ausrechnen und die Dose erfolgreich loggen.
Danach laufe ich entspannt weiter zum Museum, wo sich der letzte noch fehlende Lab meiner Runde befindet.
Der Rückweg zum Parkplatz führt mich schließlich am glitzernden Bach entlang, wo mir unterwegs wieder deutliche Biberspuren an den Bäumen ins Auge fallen, was zeigt, wie lebendig die Natur hier direkt am Ortsrand ist.
Damit geht eine wirklich schöne Labcaching-Runde durch Hinterzarten zu Ende, die Sport, Genuss und spannende Funde perfekt kombiniert hat.
Interaktive Karte meiner Wanderung
Auf der interaktiven Karte kannst du den genauen Verlauf meiner Rundwanderung über den Premiumwanderweg Genießerpfad Säbelthomaweg nachverfolgen. Sie führt dich von m einem Parkplatz aus über Teile des Westwegs und den idyllischen Mathisleweiher hinauf zum Häuselebauernhof und über den Windeckkopf wieder zurück zum Ausgangspunkt. Nutze die Zoom-Funktion, um mehr Details zu sehen, oder klicke die Marker an, um zusätzliche Informationen zu erhalten. Wenn du die Geocaches oder Adventure Labs vor Ort suchst, leitet dich ein Klick auf den Namen im Marker sofort zu den jeweiligen Beschreibungen weiter.
Falls euch meine Tour interessiert, so könnt ihr hier meine gpx-Datei mit allen Wegpunkten und Geocaches herunterladen. In Komoot findet ihr ebenfalls meine Wanderung mit einigen Bildern.
** ** ** ** **
Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie über meinen siebentägigen Wanderurlaub im Hochschwarzwald. Unter „Geocaching & Wandern: 7 Tage im Hochschwarzwald“ findet ihr den Überblicksartikel mit vielen Tipps und den Links zu weiteren Detailbeiträgen.
** ** ** ** **
Wie hat dir diese Tourempfehlung für den Hochschwarzwald gefallen? Warst du selbst schon in der Region auf Cache-Jagd oder hast die Wanderwege erkundet? Schreib mir deine persönlichen Highlights und Geheimtipps für dein nächstes Geocaching-Abenteuer im Schwarzwald einfach unten in die Kommentare. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!










































