Event am See 2022 – Mein Besuch beim Mega!

Auch in diesem Jahr haben saarzwerg und ich das Megaevent “Event am See” bei Trebur besucht und dort zwei Mystery-Wizard Workshops gehalten. In der Zeit zwischen den Workshops konnten wir so richtig das Mega genießen und ein paar Lab- oder Geoaches suchen.

Falls Ihr noch die gpx-Dateien der Event-Labs benötigt, so findet Ihr diese zum Herunterladen auch in diesem Beitrag. Kommt mit auf die virtuelle Reise durch dieses Event!

 

 

Meet & Greet

Da wir erst am Samstagmorgen aus dem Saarland zu dem Megaevent gefahren sind, kann ich Euch leider nichts über das Vorevent CCE – Get Together am See berichten. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es mittlerweile schon legendär geworden ist!

… und wie alle Jahre wieder möchte mich saarzwerg motivieren, doch mal einen Tag vorher anzureisen und die Nacht im Zelt oder einem Camper zu verbringen, um auch das legendäre Vorevent miterleben zu können – aber irgendwie bin ich inzwischen dazu zu bequem geworden!

 

Eventgelände & Infrastruktur

Das Megaevent Event am See 2022 / Event at the Lake 2022 findet, wie auch die vielen Jahre zuvor, am Badesee Vogel, der in der Nähe von Trebur in Hessen liegt, statt.

In den Jahren zuvor war es möglich auf einem nahen Feld zu parken. Diese Möglichkeit gab es in diesem Jahr leider nicht mehr. Daher war es für uns, als wir dort gegen 9:30 Uhr ankamen, nicht einfach einen passenden Parkplatz zu finden. Ich habe mich mit meinem “kleinen” VW Touareg in eine Lücke am Straßenrand quetschen müssen!

Der Badesee ist natürlich das ideale Eventgelände für ein Megaevent, da die komplette Infrastruktur vorhanden ist: Es gibt sanitäre Anlagen, Umkleidekabinen, Stellplätze für Wohnmobile (die soweit ich gesehen habe, sogar mit Strom ausgestattet wurden) und Stellplätze für Zelte direkt am See.

Der See ist groß und hat bei dem heißen Wetter natürlich zum Baden eingeladen.

Hier ein Blick auf die Fläche für die Zelte unmittelbar am See.

Die Wohnmobile wurden vor dem Eventgelände auf einem Acker platziert.

Die standen dort in Reih’ und Glied und haben sich gemütlich eingerichtet.

Von einigen Bekannten, die dort übernachtet haben, habe ich nur positive Rückmeldungen zu den Stellplätzen bekommen.

 

Registrierung

Jedes Mal, wenn ich an der Registrierung und der Tageskasse vorbei gelaufen bin – und das war im Laufe des Tages einige Male – war die Lage dort entspannt. Es gab keine (langen) Schlangen und alles wirkte auf mich sehr entspannt.

Es gab einen nach Buchstaben geordneten Bereich, an dem die vorbestellten Eventdinge abgeholt werden konnten – auch hier wirkte alles recht entspannt auf mich.

Als wir morgens dort ankommen, bekommen wir (als Referenten) sofort unsere Zugangsbändchen und dürfen anschließend das Eventgelände betreten.

 

Catering

Wie auch in den Jahren davor wurden das Catering und die Getränkeversorgung der Geocacher und der Helfer vom Team des Badesee Vogel übernommen, dem ich an dieser Stelle gerne ein Lob für die gute und freundliche Arbeit aussprechen möchte. Man merkt deutlich, dass hier ein eingespieltes Team zugange ist, das auch in kurzer Zeit in der Lage ist größere Mengen von hungrigen Geocachern zu verköstigen.

Gleich im Eingangsbereich gab es einen Bierstand und weiter hinten noch einen Kiosk mit Getränkeverkauf.

Neben dem Kiosk gab es ein Zelt, in dem Nudeln mit verschiedenen Soßen und Würste mit Pommes angeboten wurden. Weiter unten am See wurden Steaks mit Brötchen oder mit Pommes angeboten, für die ich mich entschieden habe und die sehr lecker waren.

Somit war für jeden Geschmack und auch für Vegetarier etwas im Angebot! Das Ganze wurde noch ergänzt durch einen Eisstand mit besonders leckeren Eissorten:

Für uns war das der ideale Nachtisch!

An der Stelle möchte ich mich als Workshop-Referent bei Rosie und Christian bedanken, dass für die Helfer alle Speisen und Getränke, die vom Badesee Vogel Team angeboten wurden, ohne Limit kostenlos waren. Solch eine gute Versorgung der Helfer habe ich noch auf keinen anderen Megaevent erleben dürfen!

 

Logbuch

In diesem Jahr war es möglich sich – ohne nasse Füße zu bekommen – ins Logbuch einzutragen: Das Logbuch war ein großes Surfbrett, auf dem wir alle unterschreiben durften.

Da das Surfbrett schon recht voll ist, muss ich mich irgendwo dazwischen quetschen.

Was ich bei solchen Mega-Logbüchern dann gar nicht mehr verstehen kann, ist, dass dort auch die üblichen Logaufkleber verwendet werden?! Muss das wirklich sein? Kann man nicht wenigstens auf ein Mega-Logbuch mit den von den Owner bereitgestellten Markern schreiben?

 

Händlermeile

Auch eine kleine Händlermeile war vorhanden. Natürlich war Cache-Corner aus Berchtesgaden mit von der Partie.

Gleich gegenüber war in diesem Jahr ein Stand vom “Weltmarktführer” zu sehen, der seine Kletterkurse anbot.

Und auch das Geocaching-Magazin als Ausrichter dieses Megaevents war natürlich hier vertreten.

 

Auf dem Gelände

Neben der Händlermeile gab es auf dem Eventgelände weitere Angebote für Geocacher. Tobias hat in seinem Workshop gezeigt, wie man ein Listing erstellt und was es dabei alles zu beachten gibt. Die eine Folie, die ich für dieses Foto gesehen habe, macht auf jeden Fall Appetit auf mehr – ich glaube, ich sollte mir bei passender Gelegenheit mal den ganzen Vortrag von Tobias anschauen!

Ich habe in zwei Workshops die Installation und die Funktionsweise meines Mystery-Wizards vorgestellt.

Bei meinem zweiten Workshop wurde ich sogar vom Signal besucht, der scheinbar auch noch etwas lernen wollte ;-)

Weiter unten am See wurde an einem Baum Schnupperklettern für Geocacher angeboten …

… und wem es an Land zu trocken und heiß war, der konnte bei biotonne88 stand-up-paddeling (SUP) ausprobieren.

An ihrem Stand machte sie auf ihr Spendenprojekt aufmerksam, bei dem der Gewinn eines Coin-Verkaufs an die Eckhard-Busch-Stiftung fließt.

 

Event-Caches

Wie auch schon in den Jahren zuvor gab es auch in diesem Jahr eine kleine Geocaching-Runde rund um den Badesee, die aus insgesamt neun Geocaches besteht, von denen saarzwerg und ich sieben gesucht haben. Dabei “wandern” wir durch eine topfebene Landschaft, die aus Feldern und Wiesen besteht.

In der Ferne konnten wir die Katharinenkirche von Oppenheim sehen, deren Türme die Bäume überragen.

Gleich die erste Dose war aus der Ferne schon gut zu erkennen – dachten wir zumindest!

In den Jahren zuvor war die Dose immer im Leitpfosten versteckt. Dieses Mal haben sich die Owner mal was Neues einfallen lassen.

Wie es sich für eine Letterbox gehört, war diese Dose in einem Briefkasten zu finden.

Obwohl es recht heiß war, war die Strecke zwischen den Feldern hindurch gut zu laufen.

Nur bei dem Cache “Wasser Marsch” war dem Hahn leider kein kühlendes Nass zu entlocken.

Als letzte Dose vor dem Eventgelände haben wir natürlich wieder den Sperrschieber besucht und dort jedoch kein Logbuch, dafür aber einen Hinweis, wo zu suchen wäre, gefunden.

… und tatsächlich – am Stand des Geocaching-Magazins wurde saarzwerg fündig. Schaut doch aus, wie bei einer Geocacher-Einschulung, oder?

Rund um das Eventgelände gab es noch weitere Dosen, die uns jedoch wegen der begrenzten Zeit zwischen unseren beiden Workshops zu weit waren.

 

Labcaches

Rund um den Badesee waren 10 besondere Labcaches platziert worden, bei denen jeweils eine Aufgabe gelöst werden musste.

An dieser Stelle musste ein Kletterseil von einer Rolle abgerollt werden und dabei – wie auch immer – seine Länge bestimmt werden. Bis auf den Labcache, der sich in unmittelbarer Nähe zu unseren Workshops befunden hat, haben wir, wegen der Wartezeiten an den Aufgaben, in diesem Jahr auf diese Labs verzichtet.

Stattdessen haben wir uns nach dem Essen die Beine vertreten und sind die kleine, etwa 5 Kilometer lange Labcache-Radrunde einfach gewandert und durften dabei die Umgebung etwas kennenlernen, weshalb ich weiter unten bei “Location” darüber schreiben werde.

Übrigens, falls Ihr Eure Statistik mit GSAK pflegt und vergessen habt, rechtzeitig mit lab2gpx die gpx-Dateien der Labcaches herunterzuladen, dann könnt ihr sie auch hier herunterladen.

 

Lackeys & Signal

Von Bekannten wurde mir berichtet, dass eine Lackey aus dem HQ anwesend gewesen sein sollte. Ich hatte sie jedoch nicht finden können – wahrscheinlich war sie auf einer Geocaching-Tour außerhalb des Geländes unterwegs gewesen …

Dafür habe ich den Signal gleich mehrmals gesehen. Hier macht er es sich gerade in einem abgelegten Schlauchboot gemütlich.

Zum Aufstehen hat er natürlich die Hilfe seines Signal-Helfers benötigt. Scheinbar ist das Signal-Kostüm etwas hecklastig?!

Wie immer kam der Signal sowohl bei den Jüngeren als auch bei den Älteren gut an!

 

Location

Da unsere beiden Workshops in diesem Jahr zeitlich etwas weiter auseinander lagen, fanden wir endlich mal die Zeit nach dem Mittagessen eine Runde durch die Umgebung zu drehen. Dazu bot sich das LabAdventure “(R)Adventure Lab” an. Wir liefen zunächst zwischen den Baggerseen hindurch, …

… kamen an einem Storchennest vorbei …

… und erreichten das schöne Örtchen Geinsheim.

Im Verlauf des LabAdventures, welches eine feste Reihenfolge hatte, kamen wir durch verkehrsarme Straßen an schönen Fachwerkhäusern vorbei.

Danach ging es in einem großen Bogen vorbei an kleinen Bächen und Wiesen …

… wieder zurück zum Eventgelände.

Kurz vor dem Eingang fiel mir in einem parkenden Auto dieser TB auf. Da sag’ ich nur – danke für’s Zeigen!

 

Die Abendveranstaltung

Da wir gegen 17:30 Uhr das Eventgelände wieder Richtung Heimat verlassen haben, kann ich leider nichts über die Abendveranstaltung berichten.

 

Nach-Event statt CITO

Statt einem CITO wurde am nächsten Morgen das Mega-Wochenende mit einem gemeinsamen Frühstück am See abgeschlossen.

 

Mein Fazit

Mittlerweile gehört das Event am See zu meinen Lieblingsevents und wenn ich im nächsten Jahr nicht irgendwo anders in der Welt unterwegs sein sollte, werde ich natürlich gerne wieder kommen. Im Vergleich zum Giga in Prag hat mir das kleine und familiäre Mega wieder richtig gut gefallen. Ich habe viele Leute getroffen, mit denen ich mich gut unterhalten konnte. Die Infrastruktur und der Badesee sind für ein solches Event geradezu optimal. Wer sich also mal an ein Mega herantasten möchte, um zu sehen, ob so eine Geocaching-Großveranstaltung etwas für einen ist, dann möchte ich auf jeden Fall dafür das Event am See empfehlen!

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Habt Ihr auch das “Event am See” besucht? Wie hat es Euch dort gefallen? Oder warum habt Ihr Euch entschieden nicht dorthin zu fahren? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Artikel!

Ihr interessiert Euch für weitere Geocaching-Veranstaltungen? Dann werft doch mal einen Blick in den großen Geocaching-Eventkalender.

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

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