LP: Le métro fantôme in Charleroi (Belgien)

Heute möchte ich Euch von unserem Besuch der verlassenen Metrolinie in Charleroi in Belgien berichten. In dem Lostplace gibt es einen Wherigo zu suchen.

Kommt mit auf die virtuelle Reise durch einen nicht ganz alltäglichen Lostplace!

Bei der Planung unserer Holland-Tour wurde ich auf einen Wherigo in Charleroi aufmerksam, der in einem Lostplace spielt. In [TdW] H.16 Charleroi – „Le métro fantôme“ geht es um eine U-Bahnlinie, die nie in Betrieb genommen wurde und inzwischen im Begriff ist zu verfallen. Der Wherigo hat inzwischen 148 Favoritenpunkte (bei einer Quote von 70%) gesammelt.

Am frühen Nachmittag erreichen wir den in den Wegpunkten empfohlenen Parkplatz. Von dort sind es nur wenige Meter bis zu einer verlassenen Station der Métrolinie.

Leider wurde auch dieser Lostplace von den Spayern entdeckt und „reich verziert“.

Bei dem Wherigo handelt es sich um den „normalen“ Reverse-Wherigo von „-Waldmeister-„. Um diesen Wherigo starten zu können, müssen drei sechs-stellige Zahlen eingegeben werden. Genau das ist unsere erste Aufgabe: wir sollen diese drei Zahlen in dieser Metro-Station finden. Zum Glück gibt es im Listing eine Beschreibung, an welchen drei Stellen wir suchen sollen.

Zunächst müssen wir der Rolltreppe nach unten folgen. Die Zahlen könne wir mit UV schnell und gut finden.

An der zweiten Stelle, der Verkaufsstelle für Fahrkarten tun wir uns schwer. Daher gehen wir zunächst zur dritten Stelle und können die Zahl dort recht schnell ohne UV finden.

Dann wieder zurück zum Fahrkartenkiosk. Wir suchen mit und ohne UV. Nach einer endlosen Suche fällt uns auf, dass unter UV-Licht – ganz schwach und mit etwas Phantasie – eine Zahl abgelesen werden könnte. Ein Sprayer hat diese Information inzwischen wohl teilweise übermalt!

Wir testen unsere drei gefundenen Zahlen im Reverse Wherigo Solver und stellen fest, dass die daraus resultierenden Koordinaten mehrere Kilometer entfernt liegen. Dennoch machen sie sind, da an dieser Stelle auf der Karte Schienen eingezeichnet sind.

Wir entscheiden uns dafür nicht über die Schienen zu den Koordinaten zu laufen sondern lieber mit dem Auto dorthin zu fahren.

Es zeigt sich, dass unsere Koordinaten wohl richtig sind. Sie liegen in der Nähe einer weiteren Métrostation, die ebenfalls sehr verlassen scheint.

Diese Station befindet sich noch im Rohbau. Teilweise fehlen die Treppen. Dort, wo eigentlich die Rolltreppen hingehören, klafft ein riesiges Loch, welches mit einem großen Gittern abgesperrt ist.

Die von uns bestimmten Finalkoordinaten liegen an der Ecke des Bahnsteiges.

Von dort aus folgen wir Hinweisen mittels UV. Einige Zeit später halten wir die Finaldose in der Hand und tragen uns in Logbuch ein. Nachdem dies erledigt ist, schauen wir uns noch ein wenig an der Station um.

In der Nähe finden wir diese Unterführung – ebenfalls im Rohbau. An der kompletten Station fehlen die Schienen.

Wir laufen wieder zurück zum Auto. Unterwegs fallen uns diese „Gemälde“ auf. Normalerweise bin ich kein Fan von Graffiti. Aber diese gefallen mir ausgesprochen gut. Hier nun einige Impressionen.

Nachdem wir diese Gafitti bewundert haben, beenden wir unseren Besuch in der „métro fantôme“!

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Falls Ihr Euch mehr für die Geschichte der nie in Betrieb genommenen U-Bahnlinie von Charleroi interessiert, so werft doch mal einen Blick in Wikipedia. Dort habe ich erfahren, dass der erste Teil des Geocaches in der Station Chet und der zweite in der Station Champeau spielt. Hätte ich mich besser auf diesen Wherigo vorbereitet, so wäre ich am Final der geplanten Strecke zu den beiden jeweils daneben liegenden Stationen gefolgt, die auf der Karte von Wikipedia als unterirdisch eingezeichnet sind …

Falls Ihr Euch für die Bilder der anderen Stationen interessiert, so schaut doch mal auf diesen zweiteiligen Bericht eines Lostplace-Fotografen.

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Wie hat Euch diese virtuelle Führung durch die verlassene U-Bahnlinie von Charleroi gefallen? Habt Ihr selbst schon diesen Wherigo gespielt? Wie immer freue ich mich auf Eure Kommentare unter diesem Beitrag!

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Saarfuchs

Jörg (Saarfuchs) betreibt Geocaching seit 2008. Sein besonderes Interesse galt zunächst Mysteries, dann den T5-Caches und mittlerweile den Lostplaces. Zu seinen Hobbies gehören Reisen, Fotografieren, Bergwanderungen und Hochtouren. Er geht weltweit auf Dosen-Suche und berichtet in seinem Blog regelmäßig mit vielen Fotos über sein “Geocaching” und damit verwandte Themen.

2 Kommentare:

  1. Super interessant :-). Danke

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