Jan 092017
 

Auf Facebook ist mir in der Produkttestergruppe ein Angebot für einen Test der “Anbero USB Headlamp”, einer über USB aufladbaren Stirnlampe, aufgefallen. Da ich im Moment viel nach der Arbeit im Dunkeln auf Geocache-Suche bin, habe ich mich um ein Testmuster bemüht.

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Und was soll ich sagen – ich bin positiv überrascht von dem Preis-Leistungs-Verhältnis!

 

 

Die Lieferung

Ich habe die Lampe über Amazon bestellt. Der Verkäufer ist “Audioonlinestore”, welcher seine Geschäftsadresse in Shenzhen (China) hat. Der Versand erfolgt über Amazon, weshalb man sich dann auch keine Gedanken über eventuell anfallende Zollgebühren machen muss. Da ich Prime-Mitglied bin, ist die Stirnlampe schon am dem auf meine Bestellung folgenden Tag bei mir angekommen.

Überrascht war ich von der kleinen Verpackung: Die kleine Box aus Pappe ist gerade einmal 7 x 6,5 x 5 Zentimeter groß.

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Darin enthalten ist die Stirnlampe, ein kurzes Micro-USB-Kabel und ein Anleitungszettel in Deutsch, der jedoch scheinbar recht holprig übersetzt wurde.

 

Die technischen Daten

Laut dem “Beipackzettel” hat die “Anbero USB Headlamp” die folgenden technischen Daten:

  • Cree XPE 3W LED
  • 220 Lumen (auf der Pappschachtel steht 160 Lumen)
  • 3 Modi: voll, halb, blinkend
  • 8-10 Stunden Laufzeit (auf der Pappschachtel steht 4 Stunden bei “voll” und 30 Stunden bei “halb”)
  • Gewicht 70 Gramm (auf meiner Waage waren es 71 Gramm)
  • Fest verbaute Batterie mit 1200mAh
  • Wasserbeständigkeit IPX4

Auf der Pappschachtel sind noch die folgenden zusätzlichen Informationen zu finden:

  • Ladezeit 6 Stunden
  • Mehr als 500 Mal wiederaufladbar
  • Bei -30° C noch benutzbar

IPX4 bedeutet übrigens: “Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen” – also keinen Schutz gegen Untertauchen oder Strahlwasser.

 

Die Stirnlampe

Auf der Vorderseite in der Mitte befindet sich die LED, darüber ein Reflektor und ein Schutzglas. Auf beiden Seiten der LED ist jeweils noch ein Sensor angebracht, der es erlaubt die Stirnlampe über eine Handbewegung ca. 15 cm vor der LED an- und auszuschalten.

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Auf der Oberseite der Stirnlampe befinden sich zwei Schalter. Der eine schaltet durch die drei Betriebsmodi – voll, halb und blinkend – und der andere aktiviert die Sensorsteuerung, die dann an einem blau beleuchteten Schalter zu erkennen ist. So kann die Lampe mit einer Handbewegung vor der LED (nur im Modus “voll”) an- und ausgeschaltet werden.

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Die Lampe wird von einem elastischen Synthetikband gehalten, welches in der Größe verstellbar ist. Sollte das Band wider Erwarten mal kaputtgehen, so kann es selbst gegen ein anderes getauscht werden – die Plastikfassung hat zwei Öffnungen, über die das Band herausgenommen werden kann.

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Der Winkel der Stirnlampe ist über ein Klappscharnier verstellbar, welches in genau vier verschiedenen Positionen einrastet.

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Der fest verbaute Akku wird über ein Micro-USB-Kabel geladen, so wie auch viele Smartphones. Durch diesen Stecker kann die Lampe auch über eine Powerbank aufgeladen werden. Die USB-Buchse befindet sich an der Unterseite der Lampe und ist mit einer Gummilippe vor Wasser geschützt.

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Während des Ladevorgangs leuchtet eine rote LED neben dem USB-Stecker. Ist das Laden abgeschlossen, so leuchtet die LED grün.

 

Der Preis für die “Anbero USB Headlamp”

Diese wiederaufladbare Stirnlampe gibt es unter anderem bei Amazon zu bestellen.

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Transparenzhinweis

Die “Anbero USB Headlamp” wurde mir für diesen Testbericht kostenlos zur Verfügung gestellt und ich darf sie anschließend behalten. Wer mich kennt, weiß, dass dies meine Objektivität bei diesem Testbericht nicht beeinflusst. Die Besprechung beschreibt die ehrliche Meinung von mir über diese Stirnlampe.

 

Mein Fazit

Ich habe die Lampe nun seit einigen Tagen in Benutzung und bin recht angetan von diesem kleinen “Ding”. Die 71 Gramm sind sehr angenehm zu tragen. Im Wald ist der “halb”-Modus ausreichend und wenn ich mal nach einem Reflektor suchen muss, so leistet der voll-Modus gute Dienste. Zum Zeitpunkt, wo ich diesen Testbericht schreibe, hat die Lampe bei Amazon 67 Kundenrezensionen, wovon 61 Kunden 5 Sterne vergeben haben, 5 Kunden 4 Sterne und nur ein Kunde 3 Sterne. Eine schlechtere Bewertung gab es bisher noch nicht.

Zum Testen habe ich die Lampe im Modus “halb” über Nacht brennen lassen. Nach neun Stunden hat sich an der gewählten Helligkeit noch nichts geändert. Das Schutzglas hat sich nur ganz leicht erwärmt.

Besonders bin ich aber vom Preis angetan: Diese Lampe gibt es aktuell für 17€.

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Welche Lampe nutzt Ihr zum Nachtcachen und Lostplace-Erforschen? Wie immer freue ich mich über Eure Kommentare unter diesem Artikel!

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  Eine Antwort zu “Anbero USB Headlamp – Mein Test: klein aber fein!”

  1.  

    Hallo saarfuchs.
    Wir haben seit über 5 Jahren 2 LED Lenser H7R im Einsatz. Mit aktuell knapp 50 € einiges teurer aber durch Einzelakkus AAAiMH etwas flexibler. Sicherlich ist es möglich auch unterwegs über Akkupacks nachzuladen bzw. bei spontanen Ausflügen auf dem Hinweg zum Startpunkt. Für 17€ aber ein absoluter Kampfpreis. Stellt sich die Frage wie sich die Akkus noch nach einigen Jahren leistungsmäßig präsentieren und wie sich das Gummiband in Punkto Ausleiern verhält. Danke für die Vorstellung. Grüsse von Finfiria von http://www.cacherblog.de

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