Jun 282012
 

Aktuell hat das Event „Geomusics 2012“ weit mehr als 250 „will attends“. Das stellt den Organisator dieses Events vor eine Aufgabe. Daher habe ich ein kleines Interview mit ihm geführt. Fett gedruckt findet ihr meine Fragen und kursiv seine Antworten dazu:

Wie bist Du auf die Idee zu Geomusics 2012 gekommen?

Seit meinem ersten Event im Jahr 2008 steigt die Teilnehmerzahl jedes Jahr weiter an.

Da in diesem Jahr bei einem “normalen” Event schon mit ca. 200 Teilnehmern zu rechnen war, musste ein größeres Veranstaltungsgelände her, um keine Teilnehmerbegrenzung zu haben.

Und da das ganze immer mehr Dorffest ähnliche Ausmaße an nimmt, fehlte noch ein musikalisches Rahmenprogramm.

Bei Geomusics 2012 liest man immer nur deinen Name. Stellst Du das ganz alleine auf die Beine oder hast Du ein Team hinter Dir, das dich unterstützt?

Am Anfang der Planungsphase war noch ein bekannter Cacher mit im Boot, welcher in den vergangen Jahren auch bei unseren jährlichen Sommerevents mit beteiligt war. Aus gesundheitlichen Gründen musste er jedoch etwas kürzer treten.

Als die Idee für das Event aus Kostengründen fast schon gescheitert war, meldeten sich zwei Cacher vom Technischen Hilfswerk.
Mit ihrer Hilfe bei der Planung der gesamten Infrastruktur und den weiteren freiwilligen Helfern vom THW wird mir bei der Organisation ein großer Teil erleichtert.

Wie ist die Organisation bisher gelaufen? Was war dabei das größte Problem, das Du schon lösen konntest?

Viel zu lange haben wir auf einen wie sich später herausstellte zu teuren Veranstaltungsort gesetzt.

Ursprünglich wollten wir die Veranstaltung auf einen historischen Bauernhof durchführen und hatten auch schon mit der Umweltbehörde alle Bedenken wegen der umliegenden Naturschutzgebiete beseitigt.

Der neue Veranstaltungsort liegt aber in einem anderen Kreis und so begannen die Gespräche mit den Behörden von vorne.

Aber auch bei den jetzt zuständigen Behörden läuft die Kommunikation wirklich gut und so werden alle neuen Caches mit der Stadtverwaltung abgesprochen.

Gibt es noch offen Punkte, die bis zum Event noch geklärt werden müssen?

Bei einem Projekt in dieser Größenordnung wäre ein Punkt etwas untertrieben.

Natürlich werden die einzelnen Punkte bis zum Event weiter verbessert und überarbeitet. Gerade bei der Sicherheit darf man nicht übereilt die Aufgabe abhaken und sich mit dem geplanten zufrieden geben.

Beispielsweise haben wir die Bühnenkonstruktion nochmals komplett überarbeitet, damit diese auch einen stärkeren Sturm standhält und so keine Personen gefährden kann.

Wie bist Du an die Bands gekommen? Kennst Du alle persönlich? Können sich noch weitere interessierte Bands bei Dir melden?

Eine Band besteht ja aus bekannten Cachern aus der Region, die anderen Bands sind zum Teil von sich aus auf mich zugegangen oder wurden von mir angeschrieben.

Wer mit seiner Band bei dem Event auftreten möchte kann dies selbstverständlich tun, auch wenn die Band keine große Bühnenerfahrung hat.

Wie wirbst Du für deinen Event? Welche dieser Maßnahmen hat einen Sprung in den Anmeldungszahlen erreicht? Was hat gar nicht funktioniert?

Da die Cacher aus der Region immer wieder gerne auf meine Events kommen, standen innerhalb der ersten 10 Tage schon fast 100 “Will Attends” auf der Uhr.

Um weitere Gäste zu werben muss man allerding viel Ausdauer haben. Neben Postings in Foren gehe ich natürlich auch auf viele Cacher Stammtische im Saarland und in der Pfalz um dort etwas Werbung zu machen.

Es gibt auch viele Cacher die für mich freiwillig Flyer verteilen und in Podcasts oder Blogs Werbung machen. Auch in der aktuellen Ausgabe des Geocaching-Magazins wird für mein Event geworben.

Ob eine Werbemaßnahme keinen Effekt gebracht hat kann ich nicht sagen, da man aus den “will attends” nur schwer abschätzen kann wie derjenige auf das Event aufmerksam wurde.

Nun noch zu Dir – ganz kurz, wie bist Du zum Geocaching gekommen und was machst Du so, wenn Du nicht gerade eine Dose suchst?

Ein Klassenkamerad erzählte mir damals, dass er bei einem Spiel mitgemacht hat, bei dem ein Schlüssel von einem verlassenen Gefängnis im Wald versteckt war.

Diese Geschichte erschien mir ziemlich skurril, da das Gefängnis zu diesem Zeitpunkt noch völlig in Takt gewesen ist.

Also ließ ich mir diese ominöse Dose zeigen und mit dem darin liegenden Schlüssel ging es anschließend in das Gefängnis.

Von da an schwappte der Virus Geocaching auf mich über und nach einigen weiteren Caches wurde dann ein eigenes GPS-Gerät zugelegt.

Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin Dosen zu suchen, studiere ich in Pirmasens technische Logistik oder arbeite nebenher bei der Wasgau Dienstleistung und Logistik GmbH.

Michael, ich danke dir für dieses Interview. Möchtest Du noch einen Gruß loswerden?

Ich freue mich auf jeden Teilnehmer und hoffe, dass jeder diese drei Tage lange als ein sehr schönes Wochenende in Erinnerung behält.

Bis bald im Wald
Michael Schaub (Rheinfranke)

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