Mai 082014
 

Wer sich im Saarland gerne mit schweren Mystery-Caches beschäftigt, wird sicher auch schon mal ein Listing von cybye durchgelesen haben. Seine Caches bieten oft eine technische Überraschung – so ist für seine Observierungs-Serie ein internet-fähiges Smartphone notwendig.

Der Geocacher "cybye", die ich hier im Interview habe...

Natürlich habe ich ihn auch nach einem Interview gefragt – und es wurde etwas Besonderes – er hat aus seinen Antworten nämlich einen Mystery-Cache gemacht. Nun wünsche ich Euch viel Spaß und Erfolg beim Lösen seines Mystery-Interviews

cybye, wie lange bist Du schon Geocacher?

Seit mein lieber Romplon seinen ersten Cache fast gefunden hätte. Wir sind dann zusammen nochmal hin und – „Guck mal, DAS ist der Cache!“. Danach sind wir alle in den nächsten Supermarkt und wieder nach Hause. Unterwegs haben wir noch 7 Dosen mitgenommen… Infiziert.

Wie bist Du zum Geocaching gekommen?

Wenn es ziemlich vorhersehbar und gewöhnlich ist, dann wünsch ich mir was anderes. Beim Cachen lässt das (aber) nicht lang auf sich warten.

Wie viele Caches hast Du bisher gefunden?

Selbst? Oder wie?

Was ist Deine Homezone?

Die liegt so irgendwo um die Caches, die ich gelegt hab. Aber ich seh das eher unscharf: homezone is where the heartzone is .. hab nen recht hohen Auslandsanteil.

Welches ist Dein aktueller Lieblingscache? Warum ist er es?

Das ist der nächste, den ich finden werde. U.a. weil ich ihn noch nicht gefunden habe.

Welches ist der Cache, der Dir bisher am wenigsten gefallen hat und warum?

Hier gibt’s wohl mehr als eine Antwort. Aber es ist blöd, wenn das Ziel fehlt! Das Ziel ist extrem nützlich, wenn man einen Cache suchen geht!

Welches war Dein verrücktestes Erlebnis beim Geocachen?

Hmm, ganz am Anfang. Ich hatte gerade irgendwas irgendwo über Geocaching gelesen. Wahrscheinlich im üblichen, morgendlichen Schriftwerk. Nachmittags hab ich das Romplon erzählt und er ist mit einem Freund und meinem Smartphone los… kurz später, nachdem wir vom Einkaufen kamen, war ich nach meinen ersten 7 Caches infiziert. Das war schon wirklich verrückt.

Das mag ich am Geocachen:

Da gibt’s nicht wirklich einen. Also, wenn ich ehrlich bin.

Das mag ich am Geocachen weniger:

Das waren eine ganze Reihe Erlebnisse. Angefangen von skurrilen Begegnungen auf Parkplätzen vor Malls über unverhoffte Hinterhofevents, bis hin zu wunderbaren Touren mit tollen Leuten in atemberaubender Natur. Kürzlich saßen wir zu fünft oder sechst auf einem Baum und ein Passant sagt: „Das muss ich jetzt fragen! Was macht ihr denn alle auf dem Baum?“ Die Antwort war: „Wir suchen einen Schlüssel.“ „Einen Autoschlüssel?“ „Nein, Briefkasten.“

Das darf in meiner Cacherausrüstung nicht fehlen:

Das ist oft unvorhersehbar und ungewöhnlich.

Hast Du eine eigene Webseite oder bist Du in den sozialen Medien unterwegs um über Dein Geocaching zu berichten?

Nein. Ich hoffe, dass es irgendwann mal ein Interview von mir gibt. Bis dahin warte ich noch ab, ob jemand danach fragt.

Hast Du einen Linktipp für uns? Eine Geocaching-Webseite, die man kennen sollte?

Ja. Die Geocaching Guidelines zum Auslegen von Caches. Gibt’s auf Anfrage bei den Reviewern. Den Link bekommst du, wenn du versuchst einen Cache zu publishen – also da hab ich den bisher immer bekommen.

Wieviele Geocoins besitzt Du und welches ist Deine Lieblingscoin?

Also, wenn ich die nun alle noch finden würde, dann könnte ich eine Zahl nennen. Es gibt schon wunderschöne Coins und TBs! Mir ist das allerdings etwas zu viel, die immer alle zu loggen. Ich schau mir die ab und an mal an.   Ich hab in Boston mal ne Coin in Form eines Laptops übergeben bekommen, die vom dortigen Computermuseum zurück nach Wien wollte. Da ich eh grad in die Richtung unterwegs war hab ich die dann auch mitgenommen. In Linz hatte ich dann einen Cache von dem Cacher gemacht, der die Coin damals aus dem Ursprungsort Wien mitgenommen hatte. Er schrieb mir danach, dass er sie aus seinem Cache am nächsten Tag mit zu einem Event nach Wien nehmen will, was er auch getan hat. Dort hat er den Owner der Coin getroffen und sie übergeben. Mission erfüllt. Die Reise der Coin hat vier Jahre hin und 2 Wochen zurück gedauert.

GPS-Gerät oder Smartphone?

Beides! Publish-Mails und so .. Außerdem will ich auch noch was finden.

Tradi oder Mystery?

Die Frage stell ich mir oft, wenn ich die Cache-Beschreibung lese.

Travelbugs – mitnehmen oder liegen lassen?

Kommt drauf an. Der letzte TB, den ich mitgenommen habe, hing an einem goldenen Schlüssel. Ach nee, stimmt nicht. Der letzte war noch nicht aktiviert …

Wie wichtig sind Dir Meilensteine und weißt Du schon, welchen Cache Du an Deinem nächsten machen willst?

Meilensteine sind mir nicht so wichtig. Manchmal hab ich Glück und finde einen besonderen Cache, manchmal nicht. Aber das macht es irgendwie aus – finde ich. Irgendwie ist das wie mit dem Kilometerstand beim Auto: wenn die nächsten 100k anstehen, dann fällt mir das schon vorher irgendwann auf und ich wünsch mir den Wechsel zu sehen. Aber beim nächsten Hinsehen sind es dann doch ein paar zuviel.

Dein Tipp für Leute, die mit dem Geocaching anfangen wollen?

Geht achtungsvoll mit den Caches und allem drum rum um.

* * *

Allgemeine Informationen und eine Übersicht über alle bisher geführten Interviews findet Ihr auf der Seite der Interview-Serie. Dort könnt Ihr auch nachlesen, was zu tun ist, falls auch Ihr Euch als Cacher des Saarlandes vorstellen möchtet!

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  4 Antworten zu “cybye – Wir sind das Saarland!”

  1.  

    Achja und ich steh gar nicht auf Mysterys https://www.saarfuchs.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif ;-)

  2.  

    Am Besten hat mir gefallen:
    “Den Link bekommst du, wenn du versuchst einen Cache zu publishen – also da hab ich den bisher immer bekommen”https://www.saarfuchs.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif

  3.  

    https://www.saarfuchs.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif

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